Fußball-Bezirksliga: Dingden und die Löwen im Gleichschritt

Fußball-Bezirksliga : Dingden und die Löwen im Gleichschritt

Fußball-Bezirksliga: Beim Torduell haben die Hamborner gegenüber dem Aufstiegs-Konkurrenten zwar einen leichten Nachteil, aber der 4:1-Sieg in Friedrichsfeld ist ähnlich überzeugend wie das 5:0 der Blau-Weißen gegen Bottrop.

Im Kampf um die Spitze der Bezirksliga-Gruppe 4 marschieren die Kicker von Blau-Weiß Dingden und Hamborn 07 auch nach dem 26. Spieltag weiter im Gleichschritt. Dingden setzte sich deutlich mit 6:0 gegen Fortuna Bottrop durch und baute seinen Vorsprung somit auf vier Tore gegenüber den punktgleichen Löwen aus, die 4:1 in Friedrichsfeld gewannen.

SV 08/29 Friedrichsfeld – Hamborn 07 1:4 (1:2): Etwas schade fand es Michael Pomp – auch mit Blick auf das Ergebnis des Kontrahenten – schon, dass sein Team nicht noch mehr Tore als die vier von Tim Keinert (2), Jan Stuber und Gökhan Kiltan erzielte, was im zweiten Drittel der Partie möglich gewesen wäre. „Uns fehlte etwas die Zielstrebigkeit“, meinte der Coach, der aber zufrieden mit dem Auftritt der Löwen war. „Wir haben bei einem starken Gegner ein gutes Auswärtsspiel gemacht und verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit hatten wir noch nicht die richtige Kontrolle über das Spiel bekommen. Das haben wir dann nach der Pause abstellen können.“

VfB Homberg II – Viktoria Buchholz 0:2 (0:1): Die Viktoria festigte im Verfolger-Derby den dritten Platz und setzt sich durch die Treffer von Thomas Kirsch und Steven Tonski auf sechs Punkte vom VfB ab. „Wir hatten Glück, dass wir nach zehn Minuten nicht schon 0:2 zurückliegen, da hat uns Timo Mohr im Spiel gehalten“, bedankte sich Maik Sauer beim Buchholzer Keeper, dass die Partie nicht einen anderen Verlauf nahm. Bei einem Rückstand wäre es schwer geworden“, sagte der Coach, der lange „ein zerfahrenes Spiel“ sah. Mit der roten Karte, die Hombergs Christian Skerwiderski für eine Notbremse kassierte (20.), bekam Buchholz mehr Kontrolle in einem Spiel, das aus Sicht von Sunay Acar nicht mit der vierten Niederlage in Folge hätte enden müssen: „Wir spielen eine richtig starke erste Halbzeit, nutzen aber unsere Chancen nicht.“ Besserung erhofft sich der Coach da von Neuzugang Jeremiah Osei, der vor einer kurzen Abitur-Pause von der C- bis zur A-Jugend für den MSV Duisburg stürmte und ab sofort für den VfB spielberechtigt ist.

Arminia Lirich – DJK Vierlinden 1:4 (0:1): Mit dem dritten Sieg in Folge nach Treffern von Edis Fazljija, Vedat Colakovic, Dino Saric und Beno Koncic setzte sich die DJK im direkten Duell mit dem 16. auf zwölf Zähler vom ersten Abstiegsplatz ab. Die Truppe von Almir Duric tat sich jedoch lange schwer. „Es war eigentlich ein schlechtes Spiel von beiden Mannschaften, aber in so einer Phase, in der wir aktuell sind, zählen nur die Punkte. Da nehmen wir so einen Sieg gerne mit“, lobte der Coach vor allem die Defensive. Die musste allerdings elf Minuten ohne Joel Grzeskowiak auskommen, der Rot für eine Spielerbeleidigung sah.

Blau-Weiß Oberhausen – Meiderich 06/95 6:2 (3:1): „Immer wenn wir die Möglichkeit haben, vom Relegationsplatz zu springen, versagen wir“, ärgerte sich Thomas Heck, das Remis des am rettenden Ufer stehenden Hamminkelner SV nicht nutzen zu können und stattdessen nun wieder einen Zähler zurückzuliegen. Dabei fing 06 mit dem 1:0 durch Kevin Syperrek gut an. „Wir haben es auch bis zum 1:1 in der 30. Minute gut gemacht, danach aber den Faden verloren“, sah der Coach „zu einfache Gegentore.“ Orhan Uzun traf zum 2:6.

TuS Mündelheim – Adler Osterfeld 0:1 (0:1): Die Misere der TuS hält an. Auch am Freitagabend gelang es den Mündelheimern nicht, das in der Rückrunde nur zwei Zähler aufweisende Punktekonto aufzustocken. „Wir haben super gekämpft und alles gegeben. Aber es ist das alte Leid, dass wir unsere Chancen nicht nutzen“, sah Frank Krüll einen typischen Spielverlauf für ein Team, das unten drin steht. „Wir haben vier Riesenchancen und treffen nicht“, so der Coach – Osterfelds Torjäger Tobias Hauner steht derweil einmal richtig und trifft.

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