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Handball: Die Siegesserie ist gerissen

Handball : Die Siegesserie ist gerissen

Im Auswärtsspiel beim Tabellen-Zweiten TuS Niederwermelskirchen blieb der OSC Rheinhausen ohne Chance. Das 27:34 bedeutete für den Handball-Regionalligisten die erste Niederlage seit mehr als zwei Monaten.

Sie ist beendet, die Erfolgsserie des OSC Rheinhausen. Beim 27:34 (13:17) beim Tabellen-Zweiten der Handball-Regionalliga, dem TuS Niederwermelskirchen, machten die Bergheimer den Hausherren das Leben zwar schwer, hatten letztlich aber keine Chance. "Heute haben leider bei jedem ein paar Prozent gefehlt, sonst wäre sicher mehr drin gewesen", analysierte Trainer Achim Schürmann nach dem Schlusspfiff.

18:2-Punkte fuhren die Rheinhausener aus den vergangenen zehn Spielen seit der Niederlage beim Primus TV Korschenbroich ein. Bereits vor dem Spiel stellte Schürmann klar, dass eben jener TVK und Niederwermelskirchen "in einer eigenen Welt spielen". Bei einem Kader gespickt mit ehemaligen ZweitligaSpielern keine all zu gewagte Annahme. Vor allem Rückraum-Ass Thomas Küster, den Liga-Torschützenkönig des Vorjahres, galt es für die SC-Defensive auszuschalten. Außerdem betrat wie schon im Hinspiel TuS-Spielertrainer Lars Hepp häufiger die Platte, als er es im bisherigen Saisonverlauf sonst tat.

Die Startphase ließ den OSC allerdings auf mehr hoffen. 4:1 legten die Rheinhauser vor, bis zum 9:8 (20.) lagen sie vorne, ehe der TuS das Kommando übernahm. "In dieser Phase haben wir zu oft unnötig abgeschlossen, den Gegner durch Fehler stark gemacht", ärgerte sich der Übungsleiter über die leichtfertig aus der Hand gegebene Führung.

Im zweiten Abschnitt wand der OSC dann eine offensive Deckungsvariante, die schon bei den Spielen gegen Lemgo und Korschenbroich zum Erfolg führte. So hielten die Gäste die gefährlichen Rückraumakteure Thomas Küster und Erwin Reinacher oder den wieder einmal bärenstarken Spielertrainer Lars Hepp auf Distanz.

Die Maßnahme griff, der OSC verkürzte Tor um Tor und kam dank einer tollen Energieleistung noch einmal in die Nähe eines Erfolgs. Doch beim 23:24 (50.) kassierten die Gäste zwei Zeitstrafen, wodurch sich der TuS erneut absetzen konnte. "Natürlich wollten wir wieder gewinnen. Aber Niederwermelskirchen war gerade in dieser Phase einfach zu clever für uns" gab Schürmann unumwunden zu.

Trotz der Niederlage gab es eine tolle Stimmung auf den Rängen. Der TuS ist ohnehin mit einer großen und lautstarken Anhängerschar gesegnet, zudem reiste das Fan-Projekt der Duisburger mit einem Bus an, und sorgte für eine tolle Atmosphäre.

(RP)