Lokalsport: Die Serien bleiben bestehen

Lokalsport : Die Serien bleiben bestehen

Fußball: Der VfB Homberg bleibt auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen, erzielt das dritte 1:1 nacheinander und rennt dabei vor eine schwarze Wand.

Beim Oberliga-Kick des VfB Homberg gegen den VfB Hilden hielten gleich drei Serien: Homberg blieben im achten Spiel in Folge ungeschlagen, denn gegen den Tabellen-14. holten sie in der dritten Partie nacheinander ein 1:1 (1:1)-Unentschieden - und somit vermochten es die Gelb-Schwarzen auch im siebten Duell nach dem letzten Sieg in der Oberliga nicht, die Hildener zu besiegen. Und das lag vor allem daran, dass die Gastgeber 90 Minuten lang gegen eine Wand anrannten.

Stefan Janßen hatte es vor der Partie gesagt: "Hilden ist ein sehr unbequemer Gegner. Das war bislang in jedem Spiel so", sagte der Coach nach einem zähen Spiel. "Wir sind pausenlos gegen eine gut organisierte und kämpferisch starke Truppe angerannt, die nur auf unsere Fehler gelauert und es dann mit langen Bällen versucht hat." Und wie es der Trainer nicht besser hätte ausdrücken können, "rutscht ein verunglücktes Ding durch und du liegst 0:1 hinten." So geschehen in der 18. Minute, als Pascal Weber nach einem langen Ball Sieger gegen Mike Koenders blieb und die Kugel irgendwie an Torwart Philipp Gutkowski vorbei ins rechte Eck kullerte.

Ansonsten spielten sich die Homberger nahezu komplett in der Hälfte der Gäste fest. Neu in die Startelf, die im 4-1-4-1-System antrat, rutschten Jonas Haub für den erkrankten Jerome Manca und Colin Schmitt für Julian Dusy. Eine Untersuchung ergab, dass sich einen Anriss des Innen- und Kniescheibenbands zugezogen hat. Somit droht dem Kapitän eine Abschiedstournee auf der Bank. "Das wäre sehr ärgerlich", so Dusy.

Mit einem Angriff über die rechte Seite konnte Homberg die schwarze Wand dann doch durchbrechen. Dennis Wibbe legte von der Torauslinie quer auf Danny Rankl, der zum verdienten Ausgleich abnahm (29.). Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber Glück, dass Stefan Schaumburg über das Tor schoss, nachdem zufällig ein Befreiungsschlag bei ihm gelandet und die Homberger bereits aufgerückt waren. In der Pause mahnte Janßen sein Team zur Geduld. "Es war klar, dass uns Hilden nicht den Gefallen tun würde, aufzumachen." Den Spielaufbau der Gelb-Scwharzen übernahmen beide Innenverteidiger, selbst Keeper Gutkowski hielt sich teilweise an der Mittellinie auf. Der Rest stand weit in der Hälfte der Gäste, "die mit elf Mann verteidigten", so Janßen. "Wir wollten uns mit Präzision Chancen erspielen. Doch genau an dieser Präzision hat es gehapert." Ansonsten hätte Tevfik Kücükarslan Sekunden nach seiner Einwechslung noch zum Joker-Helden in einem an Chancen armen Spiel werden können. Doch nachdem Rankl eine Rybacki-Flanke an die Latte geköpft hatte, verfehlte Kücükarslan aus einem Meter das Tor (82).

(RP)