Die Negativserie beenden

Im letzten Heimspiel gegen Neuhausen bot Handball-Zweitligist OSC Rheinhausen eine starke Leistung, stand am Ende aber ohne Punkte da. Das soll sich morgen gegen die HG Saarlouis ändern.

Bei den Zweitliga-Handballern des OSC Rheinhausen gilt im Moment das Prinzip Hoffnung. Schließlich lieferten Spielmacher Tim Gentges und Co. im vergangenen Spiel gegen die Spitzenmannschaft TV Neuhausen vor heimischer Kulisse eine Topleistung ab – die sie nun gegen die HG Saarlouis wiederholen wollen. Gegen den Tabellenzehnten wollen die Olympischen morgen (16 Uhr) in der Halle an der Krefelder Straße Halso die Negativserie von vier Pleiten stoppen.

Die Gäste schätzt Trainer Achim Schürmann indes als dicken Brocken ein. Die Saarländer sind seit Jahren eine feste Größe in der 2. Bundesliga – und eine der wenigen Mannschaften, die versucht, ihre Punkte über den Angriff einzufahren. Ein Beleg dafür, dass die HG ihr Heil in der Offensive sucht ist der mit 727 Toren zweitbeste Angriff der Liga. Dabei bleibt die Defensivarbeit aber häufig auf der Strecke. Die HG kassierte mit 740 Treffern die drittmeisten Gegentore.

Knappe Hinspiel-Niederlage

Im Hinspiel setzte es eine knappe 33:36-Schlappe für den OSC. Da die Gäste aktuell auf dem Relegationsplatz rangieren und am vergangenen Wochenende zudem eine herbe Heimschlappe gegen den TV Bittenfeld einstecken mussten, rechnet Schürmann mit einem bis in die Haarspitzen motivierten Gegner. Zum Jahreswechsel legten die Saarländer personell noch einmal nach, verpflichteten Kreisläufer Bartosz Janiszewski und den Halbrechten Otto Fetser. Alles überragender Mann bleibt aber der ehemalige Erstligaspieler Danijel Grgic, einer der besten Torjäger der Liga. "Das ist der überragende Regisseur, den müssen wir in den Griff bekommen", berichtet Schürmann.

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Auch der Übungsleiter hat den starken Auftritt der Vorwoche nicht vergessen. "Das war wirklich eine Topleistung. Wenn wir noch einmal so ein Spiel machen, dann haben wir Chancen die Punkte am Sonntag hier in Rheinhausen zu behalten", erklärt Achim Schürmann, den auch keine Zweifel plagen, dass sich seine Mannschaft wegen des beschlossenen Rückzugs aus der 2. Bundesliga hängen lassen könnte. "Ich denke, man hat gesehen, dass meine Mannschaft einen tollen Charakter hat. Uns macht die Saison auf jeden Fall weiter großen Spaß. Und ich bin frohen Mutes, dass wir weiter gute Spiele zeigen werden und die eine oder andere Überraschung landen können."

(RP)