MSV Duisburg : Die Horror-Bilanz

Die zehnte Heimniederlage als "schlimmes Jubiläum" – nichts geht in der eigenen Arena. Gegen den Karlsruher SC wurde gestern Abend beim 0:1 wieder wertvoller Boden verschenkt. Nur mit Auswärtserfolgen geht es nicht zum Klassenerhalt.

Die zehnte Heimniederlage als "schlimmes Jubiläum" — nichts geht in der eigenen Arena. Gegen den Karlsruher SC wurde gestern Abend beim 0:1 wieder wertvoller Boden verschenkt. Nur mit Auswärtserfolgen geht es nicht zum Klassenerhalt.

Die Vorlagen waren aus Rostock und Schalke gekommen. Sie zu nutzen wäre die wichtige Aufgabe gewesen, unter deren Strich freilich wieder ein dickes Minus stand. Sie wurde mit dem 0:1 nicht erfüllt, sie sorgte für kein leuchtendes Signal, sondern schürte die Sorgen noch mehr. Schwache Zebras mussten den nächsten Reinfall in der Arena hinnehmen. Das schmerzte arg.

Erst hatten die Bremer, die gegen die auswärts starken Duisburger vor drei Wochen ihr Debakel auf eigenem Platz erlebten, mit ihrem Erfolg an der Ostsee für ein herzliches "Danke schön" der MSV-Anhängerschar gesorgt. Dann setzten die Schalker stoßweise nach.

Die fünf Kracher gegen die überforderten Cottbuser waren auch so etwas wie ein Befreiungsschlag. Da half auch alles Mauern der Ostdeutschen nicht. Die Nürnberger in Stuttgart von der Rolle und auch schwer geschlagen, aber was nutzte das alles, wenn es in der heimischen Arena nie und nimmer mehr klappen will. Der 29. Spieltag ließ sich also prächtig an. Er endete beim MSV aber wieder mit einer großen Enttäuschung. Das gar nicht schöne "Jubiläum" der zehnten Heimniederlage war ein bitterer Missklang. Der Bielefelder Sieg über Bayer Leverkusen vergrößerte ihn nur noch.

Tom Starke: "Wenn nicht heute, wann dann"!

Hier geht es zur Bilderstrecke: MSV Duisburg - Karlsruher SC 0:1

(RP)