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Eishockey: Die Fans sollen helfen

Eishockey : Die Fans sollen helfen

Unter dem neuen Trainer Willy Mühlenhaus arbeitet die Niederlagentruppe des EVD jetzt tüchtiger, also soll auch der Anhänger seinen Beitrag leisten

Acht Punkte brauchen Duisburgs Eishockey-Füchse "nur" noch, um die ewige Verlierermarke nicht zu unterbieten. 34 Zähler sollten es nach 52 Saisonspielen schon sein, sonst gibt es einen Eintrag in die ewige Schlechtestenliste. Die Mannschaft des Schlusslichts strengt sich unter ihrem neuen Trainer Willy Mühlenhaus tüchtig an. Deshalb der allgemeine Beschluss, der auch eine Hoffnung darstellt: Jetzt soll auch das Publikum helfen. Bis zum Saisonende am 1. März haben die Sportfreunde aus der Stadt bei vier Heimspielen freien Eintritt auf dem Stehplatz. Wer lieber sitzt, zahlt für die vier Partien zehn Euro. Das kann sich sehen lassen. Die Karten können ab sofort in der Geschäftsstelle gekauft werden. Ob der Andrang groß sein wird, ist allerdings noch von Zweifeln umgeben.

Schon morgen gibt es für die Fans verbilligte Preise

Bereits am morgigen Freitag gegen Hamburg erhofft sich der Fuchs auf diese Weise lautstarke Unterstützung. Die weiteren Spiele mit freiem Eintritt sind die Partien gegen Ingolstadt, am Freitag, 23. Januar, 19.30 Uhr, gegen die Straubing Tigers, am Sonntag, 15.Februar, 18.30 Uhr, und das auf Donnerstag, 19. Februar vorverlegte Spiel gegen die Frankfurt Lions, 19.30 Uhr.

Die Dauerkartenkunden erhalten eine Entschädigung und bekommen gegen Vorlage der vier Tickets ein Überraschungspaket, in dem wohl Nettigkeiten aus dem Füchse-Lager zu finden sein werden. Weil die Pakete unterschiedlich gepackt sind, entscheidet das Los über die Vergabe der einzelnen Tüten. Bülent Aksen, der Marekting-Chef der Füchse, sagt zu der Aktion: "Unsere Fans haben uns trotz der schwierigen Lage die Treue gehalten. Jetzt wollen wir ihnen etwas zurück geben." Damit auch auf dem Eis keine Mogelpackung steht, hat Alleingesellschafter Ralf Pape entschieden, dass die Mannschaft im Wesentlichen bis zum Saisonende zusammen bleibt. Von den Ausländern will er keinen Spieler mehr abgeben. Die sieben Verträge mit Laufzeit bis 2011 sollen nach dem Ende dieser Spielzeit aufgelöst werden.

(RP)