Lokalsport: Der Schlussspurt des DSV in Krefeld bleibt erfolglos

Lokalsport : Der Schlussspurt des DSV in Krefeld bleibt erfolglos

Schwacher Anfang, starkes Finish - doch am Ende reichte es für die Wasserballer des Duisburger SV 98 im Niederrheinderby der DWL-Gruppe B beim SV Krefeld 72 nicht zu einem Punktgewinn. Das Team von Trainer Carsten Berg musste sich mit 9:10 (1:4, 0:3, 2:2, 6:1) geschlagen geben.

Nach der Hälfte des Spiels deutete wenig darauf hin, dass es noch einmal so eng zugehen würde. Die beiden ersten Viertel im Bockumer Badezentrum waren von einem erstaunlichen Mangel an Gegenwehr auf Seiten der Gäste geprägt; die DSV-Verantwortlichen sprachen nachher von "kollektivem Tiefschlaf". Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Mihael Petrov lief überhaupt nichts mehr zusammen.

Zu Beginn des dritten Abschnitts stellte sich das Geschehen kaum anders dar. Petrov verkürzte zum 2:8, ehe Krefeld auf sieben Tore Abstand davonzog. Das 3:9 durch Erik Wedekind 40 Sekunden vor der letzten Pause schien auch kaum mehr als Ergebniskosmetik zu sein - es war jedoch der Auftakt einer furiosen Aufholjagd. Erneut zweimal Petrov sowie Fabian Gromann, Frederic Schüring und Ben Boffen sorgten für einen 8:10-Zwischenstand, dem Christian Theis 45 Sekunden vor Schluss den neunten Treffer folgen ließ. Fast hätte es noch zum Ausgleich gelangt, doch der finale Versuch von Ben Boffen verfehlte den SVK-Kasten knapp.

Das Fazit von Trainer Carsten Berg: "Wir haben sicherlich einige Spieler, die sich ganz und gar nicht fit fühlten, und mussten auch das verletzungsbedingte Fehlen von Dirk van Kaathoven und Tom Graue verkraften. Ehrlich gesagt haben wir uns selber geschlagen. Konditionell haben wir uns im letzten Abschnitt absetzen können, aber das war einfach zu spät, um das Spiel noch zu wenden." Tore: Petrov (4), Schüring, Wedekind, Theis, Boffen, Gromann.

(T.K.)