Handball: "Der OSC ist eine Herzensangelegenheit"

Handball : "Der OSC ist eine Herzensangelegenheit"

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Achim Schürmann ist Handball-Drittligist OSC Rheinhausen fündig geworden. Pünktlich zum Nikolaustag übernahm Jörg Förderer das Training bei den Olympischen.

"Wir sind glücklich, dass wir so einen Mann wie Jörg für uns begeistern konnten", sagt Mirko Bernau, der Sportliche Leiter der Rheinhauser.

Im Rheinhauser Trikot

Viele Fans dürften sich auch noch immer an Förderer im OSC-Trikot erinnern. In den Spielzeiten 1994/95 (2. Liga) und 95/96 (1. Liga) war der 38-Jährige in Rheinhausen am Ball. Zuletzt war Förderer, der mit seiner Familie (zwei Töchter, fünf und drei Jahre) noch immer in Rheinhausen wohnt, als Spieler, Spielertrainer und Trainer beim benachbarten SC Bayer 05 Uerdingen aktiv.

"Auch wenn der Abschied aus Uerdingen sehr schmerzhaft ist, der OSC ist auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich auf die Aufgabe", bekennt Förderer, der den OSC trotz der Konkurrenz immer positiv beobachtet hat. "Ich habe die Arbeit von Achim immer sehr geschätzt und bewundert", so der neue Trainer, der als Filialleiter und Disponent eines Automobilherstellers arbeitet.

Dank an Rahmel

"Unser großer Dank gilt an dieser Stelle aber auch Dirk Rahmel, der in den letzten Wochen hier hervorragende Arbeit geleistet hat. Wenn wir nicht so kurzfristig einen Mann wie Jörg Förderer hätten engagieren können, dann wäre es ganz sicher alles andere als eine Notlösung gewesen, mit Dirk auch als Cheftrainer weiterzumachen. Wir schätzen seine Arbeit sehr und freuen uns daher unheimlich, dass er uns als Co-Trainer weiter erhalten bleibt", stellt Mirko Bernau klar. Jörg Förderer wird schon am Samstag im Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV an der Linie stehen.

(RP)