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Fußball: Der FCR will sich positiv verabschieden

Fußball : Der FCR will sich positiv verabschieden

Am letzten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga können sich die Löwinnen mit einem Sieg um einen Tabellenrang verbessern. Trainer Sven Kahlert muss die Abwehr umbauen.

Kehraus in der Fußball-Bundesliga der Frauen. Vor dem morgigen letzten Spieltag (alle Begegnungen beginnen um 14 Uhr) sind die Fronten, was Meisterschaft (VfL Wolfsburg) und Abstieg (FSV Gütersloh und VfL Sindelfingen) anbelangt, allerdings schon geklärt. Für den FCR 2001 Duisburg geht es nur noch darum, sich mit einem Erfolg aus dem Spieljahr zu verabschieden und gleichzeitig den direkten Platz vor den Abstiegsrängen zu verlassen.

Dies ist jedoch nur mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn USV Jena machbar, der damit auf den optisch unbeliebten Rang befördert würde. Entsprechend motiviert wird die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert diese Aufgabe angehen. Allerdings gehen dem FCR zum Saisonausklang die Spielerinnen aus, was insbesondere die Abwehr betrifft.

Die Viererkette muss vermutlich völlig umgebaut werden, weil Marina Himmighofen aufgrund ihrer fünften Gelben Karte gesperrt ist und der Einsatz der zuletzt in der Innenverteidigung bewährten Daria Streng noch nicht gesichert ist. Die 17-Jährige hat sich im Spiel bei Bayern München den rechten großen Zeh angebrochen. Alice Hellfeier ist eine fest gebuchte Alternative.

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Apropos Bayern München: Trainer Sven Kahlert ist von einem Sieg überzeugt, falls es seiner Mannschaft gelingen sollte, die Leistung aus der ersten Halbzeit in München zu wiederholen. "Da habe ich zur Halbzeit meinen Mädels Beifall geklatscht."

Der USV Jena hat eine ähnlich wechselvolle und nicht sehr erfolgreiche Saison hingelegt. Größtes Manko des Teams aus Thüringen ist die Ausbeute von gerade mal 22 Treffern (gegenüber 33 der Duisburgerinnen). Und die Hälfte davon ging auf das Konto des Duos Amber Hearn und Susann Utes. Kahlert weiß folglich, wo er den Hebel anzusetzen hat.

Die Duisburger Mannschaftskapitänin Jennifer Oster denkt aber nicht nur an die eigenen Mannschaftsinteressen. "Wir wollen unbedingt gewinnen, für uns und vor allem für unsere treuen Fans. Dafür gilt es, noch einmal 90 Minuten spielen, rennen und kämpfen."

(mac)