Lokalsport: Der ASCD muss hart kämpfen

Lokalsport : Der ASCD muss hart kämpfen

Mit drei Toren lag der ASC Duisburg in der Deutschen Wasserball-Liga bei den White Sharks bereits in Rückstand, ehe die Amateure die Partie mit einem starken Schlussviertel noch drehten. Der DSV 98 untermauerte mit einem 10:5-Auswärtssieg dem SVV Plauen, seine Ambitionen.

White Sharks Hannover - ASC Duisburg 9:11

Arno Troost zollte der Leistung seiner Mannschaft gegen die White Sharks Hannover Respekt. "Hochachtung", schwärmte der ASCD-Trainer nach einer Partie, die beinahe in die Hose gegangen wäre. Mit 5:8 lagen die Duisburger, die ohnehin auf Kapitän Paul Schüler verzichten mussten, hinten, als dann auch noch Jan Bakulo nach seinem dritten persönlichen Foul (Mitte drittes Viertel) passen musste. "Da habe ich kurz gedacht: Okay, dann verlieren wir heute gegen die White Sharks. Dass wir dann aber noch wieder so rankommen, das ist schon aller Ehren wert", so Troost. Dennis Eidner machte die entscheidenden Tore, Tobias Gietz übernahm die Verantwortung. Dazu sprang der blutjunge Marc Gansen nach dem Ausfall von Bakulo ins kalte Wasser.

SVV Plauen - Duisburger SV 98 5:10

Das war ein klares Statement an die ganze Liga", jubelte 98-Spieler Niclas Becker. Der DSV machte zum Start der Saison eine Ansage - mit Ausrufezeichen. Der 10:5-Auswärtssieg in Plauen vor vollem Haus zementiert die Rolle der Duisburger als eines der Topteams der Pro B der Deutschen Wasserball-Liga. Dabei hatte die Partie alles andere als verheißungsvoll begonnen. Schlecht fand das Team von Frank Lerner ins Spiel und musste schnell einen Rückstand hinnehmen. Immerhin konnte Ben Boffen in Überzahl kurz vor der ersten Viertelpause den Anschlusstreffer erzielen. Frank Lerner wählte dann die richtigen Worte, die 98er rissen fortan die Partie an sich und konnten durch Treffer von Boffen, Jan Obschernikat und Ulf Ranta in Führung gehen. "Das zweite Viertel war der Wendepunkt. Wir haben es geschafft, das Spiel an uns zu reißen", erzählte Keeper Tomislav Bujas. Dank einer sicheren Abwehrarbeit und sicheren Schützen brannte in der zweiten Halbzeit nichts mehr an.

(RP)
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