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Der Aberglaube nicht mit dem erhofften Erfolg

Der Aberglaube nicht mit dem erhofften Erfolg

Fußballer und der Aberglaube. Manchmal ist er eben sehr ausgeprägt. Dass der MSV in Grün antrat beim SC Paderborn, hatte seine Geschichte. Weil der MSV im zurück liegenden Oktober bei den bedauernswerten Bielefeldern mit ihrem neuen Trainer Ewald Lienen zu einem leichten Sieg gekommen war, fiel die Farbauswahl für die Trikots am Samstag leicht. Eben grün. Allerdings: Der Erfolg in der ostwestfälischen Metropole hatte seinen Grund vorrangig in der schlechten Verfassung der Bielefelder. Die MSV-Qualität reichte seinerzeit locker zum Dreier. Gestern war die Leistung nicht dazu angetan, in Verzückung auszubrechen.

Da half auch die Farbe grün keineswegs. Der Aberglaube "funktionierte" nicht. Gegen die "Blauen" aus Bochum wird gewiss die Farbe anders ausfallen. Als "echte" Zebras bietet sich dann im letzten Spiel der Hinrunde die Chance, mit einem Sieg über den VfL beste Weihnachtsstimmung zu entfachen. Nach den Ergebnissen am Wochenende wäre es auch angebracht, die Ausgangsposition für das nächste Jahr günstiger zu gestalten. Die Mannschaft ist seit gestern aus den erst drei Rängen gerutscht – aber nur mit einem Punkt Rückstand zu Erzgebirge Aue. B.B.

(RP)