Handball: Das nächste Spitzenspiel

Handball: Das nächste Spitzenspiel

Erneut steigt der Kracher des Spieltags in der Handball-Regionalliga beim Liga-Primus OSC Rheinhausen. Die Mannschaft von Trainer Achim Schürmann empfängt den Tabellen-Vierten TSG Altenhagen-Heepen.

Die Lage ist ernst, aber noch nicht bedrohlich. Damit sie es auch nicht wird, gilt es für die Regionalliga-Handballer des OSC Rheinhausen nach zuletzt 1:3-Punkten in der Liga und einer peinlichen Schlappe in der dritten Runde des WHV-Pokals gegen den TuS Opladen schnell wieder in die Spur zu finden. Denn: Auch an diesem Spieltag steigt das Spitzenspiel der Liga wieder bei den "Olympischen", die den Tabellen-Vierten TSG Altenhagen-Heepen empfangen, gegen den die Rheinhausner im Hinspiel unglücklich 25:26 unterlagen.

Gäste sind Geheimfavorit

Nicht nur für OSC-Trainer Achim Schürmann haben sich die Gäste zu mehr als einem Geheimfavoriten gemausert. "Sie stehen mit ihrer starken Mannschaft zurecht oben und sind ein enorm starker Gegner", analysiert der Übungsleiter. Nach einem verletzungsbedingten Hänger mit vier Niederlagen in Serie (Spenge, Wermelskirchen, Uerdingen, Hagen) fand die TSG zuletzt beeindruckend in die Erfolgsspur zurück: In den letzten sechs Spielen gaben die Altenhagener nur einen Zähler gegen Ferndorf ab – was die beeindruckende Bilanz von 11:1 Punkten nach sich zieht.

"Fakt ist: Sie wollen gerne hoch. Und wir werden alles tun, um das in unserer Halle zu verhindern", gibt sich Achim Schürmann kämpferisch. Unter der Woche zog der Übungsleiter das Training bei den "Olympischen" an, bereitete seine Mannschaft zudem auch im taktischen Bereich noch intensiver als ohnehin schon auf die hohe Hürde vor. Für die entscheidenden Prozentpunkte setzt Achim Schürmann einmal mehr auf das fantastische Rheinhausener Publikum – wobei abzuwarten bleibt, wie viele Fans der schaurige und vor allen Dingen emotionslose Auftritt im vorherigen Spitzenspiel gegen die SG Schalksmühle/Halver gekostet hat.

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An einem Strang ziehen

Pressesprecher Günter Ruddies setzt beim Projekt "Sieg gegen die TSG" ebenfalls voll auf die Karte Fans. "Wir müssen jetzt alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Weichen für die restliche Saison zu stellen. Also sind Mannschaft, Trainer, Vorstand und Fans gleichermaßen gefordert", erklärte Ruddies vor der wegweisenden Begegnung.

Erfreuliche Nachrichten erhielt Achim Schürmann von der Personalfront: Der nicht zu ersetzende Fabian Schneider (Knieblessur) und Routinier Mirko Bernau (Knöchelverletzung) dürften in den Kader zurückkehren. Beide wurden zuletzt bei den schwachen Auftritten schmerzlich vermisst. "Geht nichts schief, dann sind sie dabei", sagt der Trainer. Somit fällt einzig Lukas Esser aus (siehe Info).

(RP)