Eishockey Das Motto des Abends: Klein, aber fein

Eishockey · Nur noch sieben! Die Vorrunde in der Eishockey-Oberliga nähert sich dem Ende. Bis zum Jahreswechsel ist das Pensum abgearbeitet. Dann geht es weiter mit dem Rennen um die Teilnahme an den Vergleichen mit dem Osten und Norden.

Platz vier wird im Winter 2012 gefordert sein. An diesem Wochenende kann die Mannschaft von Trainer Franz Fritzmeier nachweisen, dass sie sich ernsthaft um einen solchen Spitzenplatz bewirbt. Heute in der Spätschicht um 20.30 Uhr nach dem Spiel der Zebras gegen den KSC trifft der EVD auf den Tabellenachten aus Unna.

Mit dem Königsborner JEC hat der Fuchs noch ein Huhn zu rupfen. Im Hinspiel gab es eine überraschende 3:4-Niederlage. Am Sonntag tritt man dann beim Tabellenführer aus Dortmund an. Auch da ist Revanche für das 2:4 gegen die Elche im Hinspiel gefordert. Die Partie damals hatte aufgezeigt, wo die Grenzen seines Teams liegen.

Trainer Franz Fritzmeier widerspricht: "Wir waren nicht schlechter. Wir waren nur nicht clever genug." Dies Wochenende nennt der 31-Jährige "interessant". Seiner Mannschaft schärft er ein: "Wenn alle 100 Prozent geben, gewinnen wir ganz sicher die Begegnung. Aus dem Hinspiel sollte jeder gelernt haben, dass der Gegner nicht von Pappe ist." Vor dem Spiel beim Spitzenreiter fällt die Ankündigung nuancierter aus: "Wir sind Außenseiter. Aber Angst vor den Elchen habe ich keine."

Am Dienstag waren nur elf Mann beim Training, doch statt die Dinge locker anzugehen, haute die kleine Schar tüchtig rein. Mit kleiner Besetzung bestreitet der EVD auch die beiden Spiele: Heute haben die Kölner und Düsseldorfer Jungs aus der DNL keine Zeit, weil sie selbst wichtige Partien vor der Brust haben.

Dennis Fischbuch fällt mit einer Schulterverletzung aus. Michael Hrstka muss weiter aufgrund seiner Buchmuskelzerrung pausieren. Markus Schmidt sitzt seine Spieldauerstrafe aus dem Spiel in Krefeld ab. Macht in der Summe: Vier Verteidiger und zehn Stürmer. In Dortmund sieht es am Sonntag ganz ähnlich aus: Der EVD hilft der Kölner DNL-Mannschaft mit Nico Opree, Dennis Palka und Manuel Strodel beim Gastspiel in Füssen aus.

Immerhin man bekommt mehr als gleichwertigen Ersatz: Die Förderlizenzspieler von den Haien verstärken die Füchse im Spitzenspieler: Norman Hauner, Philip Riefer und Marcel Ohmann stehen dann vor dem persönlichen Elchtest. Das Motto des Abends: Klein, aber fein.

(kew)