Lokalsport: Das Ende einer trostlosen Hinrunde

Lokalsport : Das Ende einer trostlosen Hinrunde

Landesliga: Viktoria Buchholz verliert beim VfL Rhede mit 2:5.

Aus Duisburger Sicht beendete die falsche Mannschaft gestern ihre Talfahrt in der Fußball-Landesliga. Viktoria Buchholz verlor beim VfL Rhede, der zur fünfmal in Folge ohne Punkt gewesen war, mit 2:5 (0:3). Für die Grün-Schwarzen endete die Hinrunde somit trostlos. Mit nur neun Punkten steht die Viktoria auf dem letzten Platz.

Dank des Schneckenrennens im Liga-Keller ist die Situation für die Buchholzer noch nicht aussichtslos. Bis zum rettenden Ufer sind es nur sechs Punkte. Mit dem Derby gegen den DSV 1900 am nächsten Samstag und dem folgenden Spiel beim Konkurrenten VfL Repelen will die Viktoria in den letzten beiden Spielen die Wende einleiten.

Das kann aber nur gelingen, wenn die Buchholzer ihre Abwehrprobleme in den Griff bekommt. "Daran müssen wir in der Winterpause dringend arbeiten", sagt Viktoria-Trainer Michael Roß. Derzeit ist es simpel, die Buchholzer Abwehr auszuhebeln. "Die Gegner setzen sich immer wieder mit langen Bällen durch", seufzt Roß.

Der VfL Rhede erwischte gestern einen Traumstart. Yannick Oenning erzielte schon in der sechsten Minute das 1:0 und legte fünf Minuten später das 2:0 nach. Die Viktoria erholte sich vom Doppelschlag, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Mit dem Halbzeitpfiff gelang den Gastgebern durch Simon Lechtenberg die Vorentscheidung.

Lechtenberg ärgerte die Buchholzer auch nach dem Seitenwechsel. Der VfL-Torjäger erhöhte durch Treffer in der 53. und 55. Minute auf 5:0.

"Dann hat meine Mannschaft aber Charakter gezeigt", stellte Michael Roß fest. Steven Tonski verkürzte auf 1:5 (61.), und Alexander Klug markierte das 2:5 (73.). Die beiden Treffer brachten Rhede aus dem Konzept, die Viktoria verpasste aber einen dritten Treffer, der bei den Gastgebern noch größeres Nervenflattern hätte verursachen können.

(RP)
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