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Hockey: CR-Herren demontieren RW Köln II

Hockey : CR-Herren demontieren RW Köln II

Der Spitzenreiter tritt dezimiert an und wird mit 5:0 auseinandergenommen.

Gerrit Weiß bemühte sich, das Ergebnis einzuordnen: "Es ist sicher ein bisschen überraschend, wenn der Tabellenletzte gegen den -ersten 5:0 gewinnt", meinte der Trainer der Hockey-Herren des Club Raffelberg. Eine Erklärung hatte er für das hohe Resultat gegen den Regionalliga-Spitzenreiter Rot-Weiß Köln II auch: "Die Kölner sind ohne drei, vier gute Spieler gekommen. Timo Wess und Daniel Montag haben zum Beispiel gefehlt. Das machen die schon mal, weil sie als zweite Mannschaft nicht in die Zweite Liga aufsteigen können. Die spielen so lange, bis sie ihre Punkte geholt haben, und wenn das gesichert ist, kommen einige Top-Spieler nicht mehr mit. So sind sie gegen uns auch ohne Auswechselspieler angereist. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt", sagte Weiß.

Dennoch startete sein Team, das in der bisherigen Feldsaison noch keinen Sieg gelandet hatte, "unsicher" in die Partie, wie der Trainer es nannte. Erst nachdem Hauke Kließ mit seinen Treffern (15. und 25. Spielminute), davon den zweiten per Siebenmeter, die Führung besorgt hatte, "haben wir kontrollierter gespielt", fand Weiß. Hinzu kam, dass Köln die Partie nicht abschenken wollte und aufmachte - und diesmal saßen die Konter der CR-Herren: Oliver Beltermann (48.), Dustin Fleck (63.) und Tobias Prost (70.) schlossen die Gegenstöße erfolgreich ab. "Das war gut für das Selbstvertrauen", fand Weiß. Dank dieses deutlichen Sieges und der Niederlage des DSD Düsseldorf gegen den Rheydter SV (3:4) schoben sich die CR-Herren am DSD vorbei auf den vorletzten Rang. "Jetzt müssen wir gucken, ob der Klassenerhalt noch möglich ist", so Weiß.

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Ebenfalls gestern und ebenfalls in der Regionalliga feierten die Damen des CR ebenfalls einen Sieg: Mit 2:0 (2:0) schlug das Team von Trainerin Susi Wollschläger den Crefelder HTC. Lina Vieregge (15.) und Andrea Rousselle (25.) machten schon vor der Pause alles klar. "Wir haben noch viele Torchancen liegengelassen, das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen müssen. Es war ein Pflichtsieg", fand Wollschläger. Gleiches gelte für die Partie am kommenden Wochenende gegen Gladbach. "Unser Ziel ist, solange wie möglich oben dran zu bleiben und da zu sein, wenn einer da oben Fehler macht", so Wollschläger.

(RP)