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Hockey: Club Raffelberg bleibt in Essen 140 Minuten ohne Tor

Hockey : Club Raffelberg bleibt in Essen 140 Minuten ohne Tor

Die Hockeyteams des Club Raffelberg sind beim Rückrundenstart in die Regionalligen komplett ohne Torerfolg geblieben. Zunächst unterlagen die Clubdamen dem HC Essen mit 0:1 (0:1), ehe die Herren gegen den gleichen Gegner gleich im Anschluss torlos Unentschieden spielten. Trotz der mageren Ausbeute zum Start waren die spielerischen Leistungen aber ganz ordentlich.

Bereits nach 180 Sekunden kassierten die Damen des CR den Treffer der Tages: "Leider waren wir in der Situation etwas unkonzentriert", so die neue Trainerin Susi Wollschläger, die aber mit Ausnahme des Torabschlusses zufrieden mit ihrer Mannschaft war: "Wir waren das deutlich bessere Team, hatten viel mehr Spielanteile und haben Essen kaum Raum gelassen. Vor dem Tor gab es aber mal wieder das alte Raffelberger Problem mit den vergebenen Torchancen. Aber wir haben gesehen, dass wir gut in Form sind und in dieser Liga absolut bestehen können." Ohne Lina Vieregge, die nach ihrer schweren Verletzung an gleicher Stelle von vor zwei Jahren auf einen Einsatz verzichtete, wirkte der CR vor dem Tor nicht abgeklärt genug. Auch drei "hundertprozentige" Chancen wurden nicht genutzt: "In zwei Szenen waren wir eigentlich schon am Torhüter vorbei und mussten nur noch einschieben", so Wollschläger, die am kommenden Wochenende bereits am Samstag (16 Uhr) gegen den Gladbacher HTC spielt.

Ein torloses Remis in Essen erspielten sich die Herren des Club Raffelberg. Coach Gerrit Weiß, der aufgrund vieler Abgänge viele Umstellungen vornehmen musste, zeigte sich mit der Leistung im Großen und Ganzen einverstanden: "Die Jungs haben heute auf kämpferischer Ebene einen tollen Job gemacht. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Disziplin, die zuletzt nicht immer unsere Stärke war", meinte Weiß, dessen Team aber weiterhin Tabellenschlusslicht ist: "Für den Klassenerhalt in der Liga ist ein Punkt natürlich zu wenig. Aber nach der schwachen Hallensaison war es heute wichtig, dass die Jungs wissen, dass sie in der Liga mitspielen können. Das Spiel war sehr gut für die Köpfe."

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In Essen entwickelte sich auf dem rutschigen Kunstrasen zunächst eine zähe Partie. Im zweiten Abschnitt wurde die Partie offener, wobei sich beide Teams eine Vielzahl von Torchancen erarbeiteten: "Wir hatten sicher fünf gute Gelegenheiten. Essen vielleicht ein oder zwei mehr. Aber insgesamt geht das Remis in Ordnung", so Weiß, der kommenden Sonntag (12 Uhr) mit seinem Team zu Hause gegen den ETuF Essen antreten muss.

(knue)