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Judo: Büffeln für die Schule und den Sport

Judo : Büffeln für die Schule und den Sport

"Judo ist zurzeit ganz wichtig für mich." Jessica Burkert, Judoka vom PSV Duisburg, hat für ihre 16 Jahre schon eine genaue Vorstellung, wie ihre Zukunft mal ablaufen soll. Neben dem Judosport möchte die Gymnasiastin auch ihre Schullaufbahn erfolgreich beenden. Zwei Dinge, die sich durchaus vereinbaren lassen.

Vor elf Jahren hat Jessica mit Judo angefangen. "Mein Onkel hat mich zum Judo gebracht. Ich habe ihm damals einige Male beim Training zugesehen und wusste schon damals, das ist dein Sport, ich fand ihn sofort toll", erzählt die 16-Jährige begeistert. Von Beginn an wurde sie dabei von ihrer Familie und ihren Freunden unterstützt. Und lobenden Wort findet Jessica für ihren Verein, den PSV Duisburg: "Alle stehen dort hinter mir, damit ich meine persönlichen Ziele erreiche".

Drei internationale U15-Turniere konnte die Schülerin schon gewinnen. Außerdem landete Jessica beim Internationalen Turnier in Bonn im vergangenen Jahre auf dem ersten Platz. Ein erwähnenswerter Erfolg, da Jessica Burkert dort als 16-jährige bei einem U19-Turnier triumphierte. Aber ihr größter Erfolg war der dritte Platz bei den deutschen Einzelmeisterschaften im vergangenen Jahr.

Derzeit arbeitet Jessica auf die diesjährigen deutschen Meisterschaft hin. " Bei den Westdeutschen Meisterschaften möchte ich gerne auf dem Podium landen, um mich wieder für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren", erklärt Jessica Burkert. Um dieses Ziel zu erreichen bitten ihre Trainer Jessica fünfmal wöchentlich zum Training. Neben dem Büffeln für die Schule und dem Sport bleibt deshalb oft zu wenig Zeit . Jessica Burkert hat zwei große Vorbilder. Die zwei deutschen Vorzeige-Judoko Ole Bischhof und Yvonne Bönisch sind Jessicas Idole: "Natürlich träumt jeder davon, eines Tages so groß rauszukommen wie die beiden. Ich werde alles dafür geben, das ist mein großes Ziel, für das dich die Schufterei auch lohnt."

(RP)