Lokalsport: Bombenfund sorgt für Spielabsage bei Hertha Hamborn

Lokalsport: Bombenfund sorgt für Spielabsage bei Hertha Hamborn

Böse Überraschung am Mittwochabend: Das erste Heimspiel von Fußball-B-Ligist Hertha Hamborn in der Relegationsrunde zur Kreisliga A gegen den FC Albania Duisburg konnte nicht ausgetragen werden. Der Grund: die Entschärfung einer Weltkriegsbombe im nahen Oberhausen.

"Fünf Minuten vor dem Anpfiff stand auf einmal die Polizei hier und sagte, wir könnten nicht spielen", berichtet Hertha-Chef Christian Birken. Der Platz an der Iltisstraße lag zwar nicht in der Evakuierungszone, sondern nur am Rand der Sicherheitszone. Dennoch mussten die rund 250 Zuschauer, die nach Neumühl gekommen waren, unverrichteter Dinge heimgehen. Das Spiel wurde nun für den kommenden Mittwoch, 20. Juni, neu angesetzt. Die beiden für diesen Termin geplanten Partien (Hertha - SV Laar 21, Albania - Eintracht Walsum II) werden um eine Woche auf den 27. Juni verschoben. Planmäßig wird die Runde heute mit dem Spiel zwischen Mülheim 07 II und Laar 21 (Beginn 19.30 Uhr) fortgesetzt.

In der Aufstiegsrunde zur Moerser Kreisliga B ist der OSC Rheinhausen III, der zum Auftakt mit 2:6 beim TuS Borth II verloren hatte, nach dem 0:4 (0:1) gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen III aus dem Rennen. Mirza Husejnagic (2), Philipp Marcinkowski und Thomas Koloczek trafen für den FCR, der im letzten Spiel am Samstag, 16 Uhr, gegen Borth einen Sieg braucht, um den Aufsieg zu schaffen.

((T.K./woja)
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