Bezirksliga: Spitzenreiter Hamborn 07 schlägt DJK Vierlinden 10:2.

Fussball : Löwen machen es wieder einmal zweistellig

Bezirksliga: Hamborn 07 besiegt die DJK Vierlinden mit 10:2. Für Mündelheim wird die Lage immer düsterer.

Vier Nachholspiele mit Duisburger Beteiligung gab am Ostermontag in der Fußball-Bezirksliga, satte 28 Mal landete die Kugel in diesen Spielen im Tor. Allein zwölf Treffer fielen im Derby zwischen Hamborn und Vierlinden – davon zehn auf Seiten der Gastgeber. Die Löwen machten es zweistellig und liegen somit weiterhin zwei Punkte vor Blau-Weiß Dingden, das 5:0 in Meiderich gewann, an der Spitze. Die sportliche Auferstehung der TuS Mündelheim blieb indes aus – der Kampf um den Klassenerhalt gleicht nach erneuter Niederlage nun eher einem Himmelfahrtskommando.

Hamborn 07 – DJK Vierlinden 10:2 (6:1). Gute Nachrichten gab es für die Löwenfans schon vor dem Nordderby: Torwart Dominik Schäfer, die Defensivkräfte Lars Gronemann, Julian Grevelhörster, Erkut Ay, Daniel Schäfer, Nils Bothe, Ermirhan Canarslan, und Jan Stuber sowie die Offensivabteilung mit Andre Meier, Blinort Namoni, Riccardo Nitto und Gökhan Kiltan haben ihre Verträge bei den Hambornern verlängert. Aus der A-Jugend stoßen zudem Verteidiger Batuhan Dikyol sowie die Mittelfeldspieler Burak Saglan und David Forbeck zum Kader. Und nach dem Spiel war die Laune der Löwenfans noch besser. Mit einem Doppelpack eröffnete Kiltan den Torreigen, den Tim Keinert (4), Meier (2), Kai Neul und Canarslan fortsetzten. Da ging Beno Konicic’ Doppelpack für Vierlinden ebenso unter wie die DJK selbst.

„Das war natürlich in der Form nicht zu erwarten gewesen“, waren Michael Pomp und sein Team der DJK vor dem Anpfiff mit großem Respekt begegnet. „Aber nur mit diesem Respekt kann man auch so eine erste Halbzeit spielen“, stellte der Coach klar. „Wir hatten sicherlich auch etwas Ballglück, aber die Jungs haben es genau so umgesetzt, wie wir es geplant haben und waren absolut zielstrebig.“ DJK-Coach Almir Duric, der in der Abwehr durchspielte, brach nicht den Stab über seiner ersatzgeschwächten Truppe. „Das Ergebnis ist natürlich zu heftig. Dabei hätten wir auch fünf Tore machen können. Aber vor allem defensiv war unser dezimierter Kader einfach nicht bereit für so einen Gegner.“

Viktoria Buchholz – Adler Osterfeld 3:1 (1:1). Mit dem zweiten Sieg in Folge gegen einen direkten Konkurrenten nutze die Viktoria die Ostertage, um den dritten Platz mit nun sechs Punkten Vorsprung auf die viertplatzierten Adler weiter zu festigen. Dabei hätte sein Team noch einige Treffer mehr als die von Maurice Rybacki, Marcel Bockting und Eliah Jung erzielen können, so Trainer Maik Sauer: „Es war eine sehr deutliche Angelegenheit. Ich muss den Jungs ein großes Lob aussprechen, was sie bei diesen Temperaturen für ein Tempo gehalten haben.“

Meiderich 06/95 – Blau-Weiß Dingden 0:5 (0:3). Gegen den Tabellenzweiten konnte 06 nichts ausrichten. „Wir waren aber sicherlich nicht fünf Tore schlechter“, sah Thomas Heck einen ordentlichen Auftritt seiner Elf. „Aber wir nutzen unsere Chancen nicht, während Dingden jeden unserer Fehler sofort bestraft hat.“ Da Hamminkeln 4:1 gegen Arminia Lirich gewann, beträgt der Abstand zum rettenden Ufer nun schon sieben Punkte.

SC 20 Oberhausen – TuS Mündelheim 4:3 (1:1). „Eigentlich spreche ich nicht gern von Glück und Pech, da wir den Erfolg wieder selbst in der Hand hatten“, meinte Frank Krüll. Doch ein nicht geahndetes Foul an Doppelschütze Dennis Schlee auf dem Weg zu seinem dritten Tor, ein Abseitstreffer des SC, ein Eigentor von Nico Pon­czeck sowie ein nicht geahndetes Foul des SC vor dem 4:2, ließ sich diesmal auch für den Coach nicht unter dem Begriff Pech zusammenfassen. Bei 14 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer ist der sieben Zähler entfernte Relegationsplatz der letzte Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt. Alfred Appiah wechselt im Sommer zum Landesligisten GSV Moers.

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