Lokalsport: Beim Sieg gegen Recklinghausen zeigt die RESG ihr zweites Gesicht

Lokalsport : Beim Sieg gegen Recklinghausen zeigt die RESG ihr zweites Gesicht

Bundesliga: Beim mühsamen 6:4-Erfolg mutmaßt Trainer Günter Szalek, dass sein Team in Gedanken bereits beim CERS-Cup-Rückspiel in Uttigen ist.

In der 2. Bundesliga feierte am Wochenende der RHC Harz seine Punktspielpremiere - wobei angesichts einer 2:37-Niederlage der Wernigeroder beim SV Allstedt von "feiern" nur bedingt die Rede sein kann. "Solche Ergebnisse wollen wir doch im Rollhockey nicht sehen", sagt Günther Szalek, Trainer der RESG Walsum. Gleichwohl hätte ihn ein zumindest etwas deutlicherer Sieg seines eigenen Teams am Samstag sicherlich auch zufriedengestellt. Das 6:4 (5:2) gegen den RHC Recklinghausen war aber trotzdem der sechste Walsumer Erfolg in Serie.

"Unsere zwei Gesichter sind ja bekannt", meinte Szalek nachher. Vor Wochenfrist gab es noch ein begeisterndes 10:3 gegen den RSC Cronenberg - diesmal meinte das Team offenbar, nach zehn Minuten mit einer 4:0-Führung durch Xevi Berruezo (3) und Felipe Sturla genug getan zu haben. "Bis dahin haben wir so gespielt, wie wir spielen wollten: einfach, schnörkellos, direkt", so Szalek. Das änderte sich danach, vielleicht auch ein wenig bedingt durch die bereits gestartete Personalrotation. Recklinghausen kam durch zwei Tore von Philip Wagner auf 2:4 heran, ehe Christopher Berg den Halbzeitstand herstellte.

Nach dem Wechsel sah Günther Szalek einen "Ballbesitz zwischen 80 und 90 Prozent" bei seiner Mannschaft, die trotzdem den Gästen die Kugel bisweilen quasi auflegte, was der RHC nutzte, um sogar bis auf einen Treffer aufzuschließen. Erst in der vorletzten Minute beseitigte Felipe Sturla die verbliebenen Zweifel am Pflichtsieg.

"Natürlich ist das kein Drama. Technisch und läuferisch war die Mannschaft voll da, aber mit dem Kopf war sie schon beim CERS-Cup-Rückspiel in Uttigen am kommenden Samstag", befand Günther Szalek. In der Schweiz muss sein Team nach dem 2:2 in eigener Halle sinnvollerweise gewinnen, um sicher die nächste Runde zu erreichen. Dann müssen der diesmal nicht ansatzweise so stark wie gegen Cronenberg auftrumpfende Miquel Vila und seine Teamkollegen allerdings die Konsequenz an den Tag legen, die gegen Recklinghausen gefehlt hat.

Tore: 1:0 Berruezo (1.), 2:0 Sturla (4.), 3:0, 4:0 Berruezo (6., 10.), 4:1, 4:2 Wagner (13., 22.), 5:2 Berg (23.), 5:3 Niklas Nohlen (38.), 5:4 Niko Nohlen (40.), 6:4 Sturla (49.).

(RP)
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