Wasserball: Auch Schenkel und Hans sind bei den Amateuren erkrankt

Wasserball : Auch Schenkel und Hans sind bei den Amateuren erkrankt

Der ASCD und Spandau suchen einen neuen Termin.

Die Ereignisse rund um das Weltligaspiel der Wasserball-Nationalmannschaft in Koice am Dienstag wirken noch immer nach. Nachdem große Teile der DSV-Auswahl, darunter auch mehrere Spieler des ASC Duisburg, mit zum Teil heftigen Magen-Darm-Beschwerden kämpfen mussten, musste bekanntlich das für heute geplante Spitzenspiel zwischen dem ASCD und den Wasserfreunden Spandau abgesagt werden.

Die Lage hat sich noch immer nicht ganz beruhigt. "Wir warten noch auf die Untersuchungsergebnisse, um zu sehen, ob jetzt alles im grünen Bereich ist", erzählt ASCD-Trainer Peter Dubinak. Philipp Kalberg und Jan Obschernikat hatte es während der Reise in die Slowakei besonders schwer erwischt. Dazu lag auch Debütant Christopher Hans flach. Wieder in der Heimat angekommen, meldete sich auch Moritz Schenkel ab.

Dennis Eidner und Julian Real blieben indes verschont. "Trotzdem haben wir die Nationalspieler vom Rest der Mannschaft erst einmal getrennt", berichtet Dubinak. "Dennis wollte gestern unbedingt morgens zum Training kommen, aber da gehen wir lieber auf Nummer sicher." Dubinak hofft, dass bald Normalität einkehrt: "Im Moment gibt es viele Fragezeichen. Ab Montag können wir hoffentlich alle wieder Vollgas geben."

Noch ungeklärt ist auch, wann das abgesagte Spiel gegen Rekordmeister Spandau stattfinden soll. Einen Termin zu finden, der in das vollgepackte Programm beider Vereine passt, ist erwartungsgemäß schwierig. "Wir wollen das Spiel möglichst zeitnah nachholen", sagt Peter Dubinak. "Aber es ist nicht einfach. Spandau spielt international. Dazu kommen die Verpflichtungen mit der Nationalmannschaft und an vielen Termine ist bei uns beispielsweise das Becken belegt. Die U 17 startet jetzt auch bald in die Saison."

Im Gespräch ist derzeit der kommende Freitag als Nachholtermin. "Spandau spielt am Wochenende in Bochum, wir treten Samstag erst spät in Magdeburg an, das wäre also möglich. Es steht aber noch nichts fest", so Dubinak.

(ott)