Wasserball: ASCD souverän - 98 mit Remis

Wasserball : ASCD souverän - 98 mit Remis

In der Wasserball-Bundesliga ist der ASCD weiter auf Kurs. Die Amateure gewannen mit 11:8 gegen Uerdingen. In der Hauptrunde B gab es einen Nervenkrimi zwischen dem DSV 98 und WU Magdeburg.

Drei Spiele — drei Siege. Der Saisonstart des Wasserball-Bundesligisten ASC Duisburg kann sich blicken lassen. Am vergangenen Wochenende besiegte die Mannschaft von Trainer Arno Troost Bayer Uerdingen im gut gefüllten Schwimmstadion mit 11:8 (3:2, 1:3, 4:0, 3:3).

Doch im West-Derby zeigten die Amateure in den ersten beiden Spielabschnitten keine gute Leistung, wie auch der vierfache Torschütze Julian Real eingestand: "Das war am Anfang viel zu wenig von uns. Da fehlte die notwendige Aggressivität. So haben wir unseren Gegner aufgebaut". Zur Halbzeit lagen die Hausherren sogar mit 4:5 zurück. Immer wieder ließ der ASCD beste Torchancen aus und den Gegner zu leichten Tore kommen.

Schokoladenseite

Erst im dritten Viertel zeigten sich die Troost-Schützlinge dann von ihrer Schokoladenseite und ihrem wahren Leistungsvermögen. Da zeigte sich der individuelle Leistungsunterschied, allerdings wurde diese Linie nicht bis zum Spielende durchgezogen, so dass die Uerdinger im letzten Viertel noch zu Torerfolgen kommen konnten. Der Sieg war jedoch nicht mehr in Gefahr. Neben weiteren Punkten gewannen die Amateure auch an der Erkenntnis, dass immer die volle Konzentration notwendig ist.

Für ASCD-Trainer Arno Troost war der mäßige Auftritt seiner Elf kein Beinbruch: "Unser Saisonhöhepunkt liegt in den Play-off-Matches. Unser gesamtes Trainingsprogramm ist darauf abgestimmt, da kann es schon mal sein, dass die Beine zum jetzigen Zeitpunkt schwer sind oder der Kopf nicht mitmacht".

ASCD: Schenkel- Gouvis, Zilken, Real(4), Rohe (1), Kalberg (2), Roeßing (1), Kreuzmann, Vuksanovic, Schüler (2), Obschernikat, Theis(1), Grohs .

Diakon glänzt bei 7:7-Remis

Derweil lieferten sich in der Hauptrunde B der DSV 98 und WU Magdeburg ein hartumkämpftes Duell. In einem wahren Nervenkrimi blieb es bis zur Schlusssirene spannend. Am Ende trennten sich die Kontrahenten verdientermaßen 7:7 (2:1, 2:2, 2:1, 1:3)-Unentschieden. Vollkommen zurecht wurde Raul Diakon, der noch zuletzt beim 7:6-Sieg über den SGW Köln enttäuschte, zum Spieler des Tages gekürt. Der DSV-Center erzielte fünf Treffer und war der Dreh- und Angelpunkt der "98er".

DSV 98: Constantin, Rosshoff - Wies, Gehlen, Janzen, Leszek, Diakon (5, Spieler des Tages), Grade, Sons, Werner, Jürgens, Standke (2), Dammann.

(tiwi)
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