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Wasserball: ASCD: In Nizza geht's ans Eingemachte

Wasserball : ASCD: In Nizza geht's ans Eingemachte

Für die Wasserballer des ASC Duisburg geht es von heute bis Sonntag ans Eingemachte. Das Zweitrunden-Turnier der europäischen LEN Trophy verschlägt den Deutschen Pokalsieger und Vizemeister nach Nizza.

An der Côte d'Azur haben die Amateure hohe Hürden zu meistern. Trainer Arno Troost räumt seiner jungen Mannschaft jedoch gute Chancen ein, den Verbleib auf der internationalen Bühne zu sichern: "Wenn es uns gelingt, am Limit zu spielen, könnte es durchaus klappen."

Start gegen den Gastgeber

Zum Auftakt des Vierer-Turniers trifft der ASCD heute Abend auf die Gastgeber von Olympic Nice. Vor zwei Jahren sprang im selben Wettbewerb gegen die Franzosen ein 19:9-Kantersieg heraus.

Als Maßstab möchte Troost dieses Resultat aber nicht sehen, denn: "Das ist Schnee von gestern. Nizza war damals ganz anders besetzt, und wir befinden uns gerade im Umbruch, haben viele junge Spieler im Kader. Wir sollten diese Partie tunlichst gewinnen, aber einfach wird es ganz bestimmt nicht."

Gänzlich ohne Druck können Kapitän Tobias Kreuzmann und seine Mitspieler dann morgen Abend ins Becken steigen. Gegen den ungarischen Vertreter FTC Budapest hängen die Trauben sehr hoch.

"Man soll ja nie in ein Spiel gehen und sagen ,Wir haben keine Chance', aber im Normalfall spielt Budapest wohl in einer anderen Liga", hofft Troost, dass die Rechnung des ASCD aufgeht.

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Heute ein Sieg gegen Nizza, morgen eine Niederlage gegen Budapest und am Sonntagmorgen dann ein echtes "Endspiel" gegen Vouliagmeni NC.

In der Euro League ging das Duell mit den Griechen Ende September mit 9:10 verloren. Diesmal möchte der ASCD den Spieß umdrehen.

Personell ist abgesehen vom Fehlen Sven Räßings alles in bester Ordnung. Der von Bayer Uerdingen gekommene Center ist aufgrund eines Verstoßes gegen die Meldepflicht für Kaderathleten bis Februar zum Zuschauen verdammt.

Aus der "Talentschmiede" werden Philipp Kalberg, Manuel Grohs, Frederic Schürung und Jan Obschernikat die Gelegenheit bekommen, Europapokal-Erfahrung zu sammeln.

(RP)