Lokalsport: ASCD-Coach Peter Dubinak stellt sein Amt zur Verfügung

Lokalsport : ASCD-Coach Peter Dubinak stellt sein Amt zur Verfügung

Vor gut zwei Wochen der DSV 98, nun der ASCD. Nach Kalman Toth bei den 98ern warf nun auch Peter Dubinak beim Wasserball-Bundesligisten ASC Duisburg als Trainer hin. Für Außenstehende aus heiterem Himmel. Für den Übergang springt Christian Vollmert, Trainer am Olympia-Stützpunkt, ein. Er betreut das Team auch heute im Ligaspiel gegen die SG Neukölln (16 Uhr, Schwimmstadion).

Wie der ASC Duisburg am gestern mitteilte, sei Dubinak aus privaten Gründen zurückgetreten. Weitere Hintergründe wurden nicht bekannt, die Verantwortlichen des Vizemeisters waren im Laufe des Tages abgetaucht. In der Mitteilung des ASCD hieß es weiter, Vereinschef Axel Garnatz und Manager Arno Troost würden nun "mit Hochdruck an der perfekten Besetzung für den Trainerstuhl im ASCD arbeiten."

Gegen die SG Neukölln könnte der ASCD vermutlich auch ohne Trainer die Punkte einfahren. Mannschaftskapitän Julian Real ist trotzdem froh, dass Christian Vollmert - früher übrigens ein 98er - dem ASCD nun hilft. Nationalspieler Paul Schüler nimmt sich und seine Kollegen in die Pflicht: "Jeder Einzelne ist jetzt ein wenig mehr gefragt, seine Komfortzone zu verlassen und für den Nebenmann einzustehen." Julian Real demonstriert zudem Gelassenheit: "Wir werden auch dieses Problem lösen. Der Verein steht zusammen."

Nachbar DSV 98 hat das Problem des Trainerwechsels bereits gelöst. In der Hauptrunde B sind die 98er heute um 18 Uhr im Badezentrum Bockum beim SV Krefeld 72 am Ball.

Beide Mannschaften verbindet ein freundschaftliches Verhältnis,. Unlängst ließen die 98er die Krefelder in Duisburg trainieren, weil in der Nachbarstadt das Schwimmbad nicht zur Verfügung stand. Eng beieinander sind die Mannschaften auch in der Tabelle angesiedelt- Krefeld 72 belegt mit einem Spiel mehr auf dem Konto auf Platz fünf direkt hinter dem DSV 98.

98-Trainer Carsten Berg muss heute auf Tom Graue und Dirk van Kaathoven verzichten. Beide Spieler laborieren noch an Verletzungen aus der vergangenen Saison. Trotzdem rechnen sich die 98er Chancen aus, in Krefeld zu punkten.

(RP)
Mehr von RP ONLINE