American Football: Duisburg Vikings besiegen Brilon Lumberjacks 32:0

American Football : Duisburg Vikings feiern einen unerwartet klaren 32:0-Erfolg

Das Team überzeugt in der Heimpartie gegen Brilon in der Defensive und ist nach der Pause auch in der Offensive gnadenlos effektiv. Nur bei den Extrapunkten hapert es noch.

Das ist eine deutliche Ansage: Eine Woche, nachdem das Heimspiel der Football-Landesliga gegen Tabellenführer Bocholt Rhinos abgesagt werden musste, meldeten sich sich die Duisburg Vikings eindrucksvoll zurück. Sie gewannen ihr Heimspiel gegen die Brilon Lumberjacks mit 32:0 (6:0, 0:0, 20:0, 6:0). „Mit einem derart deutlichen Sieg hat niemand von uns gerechnet“, sagte Offensivkoordinator Björn Bromberek. „Aber wir haben Brilon ganz offenbar sehr gut gescoutet.“

Während die Defensive von Beginn an in Höchstform war, drehte die Offensive erst nach der Halbzeitpause so richtig auf. Bereits kurz nach Spielbeginn passte Quarterback Johannes Knop auf Felix Lehmann, der den 78-Yard-Touchdown abschloss. Bei diesem 6:0 blieb es, weil der Extrapunkt nicht verwandelt wurde.

Im zweiten Viertel vergaben die Gäste einen Field-Goal-Versuch aus 35 Yards. „Die Lumberjacks sind sonst immer auf den Touchdown gegangen. Dreimal kamen sie unserer Endzone sehr nahe. Aber unsere überragende Defensive hat sie jedes Mal gestoppt“, lobte Bromberek.

Im dritten Viertel war die Duisburger Offensive gnadenlos effektiv. Nach einem Fumble – also einem verlorenen Ball – schnappte sich Tobias Schlipper das Ei und lief über 45 Yards zum Touchdown, diesmal mit verwandeltem Extrapunkt. Einen Angriff später gelang den Vikings eine Interception; Jeremy Kudwien brachte den Ball 18 Yards zurück. Nach einem Pass auf Nils Wedekind fehlte nur noch ein Yard zum erneuten Touchdown, den Runningback Jan Clas problemlos per Laufspiel schaffte.

Schließlich gelang den Wikingern eine erneute Interception durch Björn Uhlenbruch –  nach einem Pass sorgte Luca Diekers für weitere sechs Punkte. Im letzten Viertel gelang Marc Waldbröl der fünfte Touchdown. Insgesamt wurde nur zweimal der Extrapunkt verwandelt. „Wir konnte das zuletzt nur selten trainieren“, sagte Bromberek.

(the)
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