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Fußball: Ali Abdelhafid wirft nach 0:5-Pleite das Handtuch

Fußball : Ali Abdelhafid wirft nach 0:5-Pleite das Handtuch

Der FSV Duisburg sucht nun nach einer Interimslösung.

Der FSV Duisburg steht in der Fußball-Landesliga erneut ohne Trainer da. Nach der deutlichen 0:5 (0:2)-Niederlage bei TuB Bocholt legte Ali Abdelhafid sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Der Marokkaner trainierte den FSV lediglich einen Monat und verzweifelte anseinem Team: "Ich kann der Mannschaft nicht mehr helfen. Ich brauche Spieler, die trainieren und lernen wollen. Das war hier nicht möglich", so Abdelhafid, dessen Ex-Team tief im Abstiegskampf steckt. Schon vor zwei Wochen hegte der Coach erste Rücktrittsgedanken, entschied sich nach dem einzigen Sieg in seiner Amtszeit bei Borussia Bocholt (1:0) zunächst fürs Weitermachen. Gestern machte der Coach dann aber Nägel mit Köpfen: "Diese Mannschaft braucht einen Trainer, der zaubern kann oder einen, der ganz viel Glück mitbringt", so Abdelhafid bei seinem Abschied.

Der FSV-Vereinsvorsitzende Bedri Topuz war vom Entschluss des Trainers nicht überrascht: "Wir haben uns nach dem Spiel zusammengesetzt. Ali ist ein Trainer, der sehr erfolgsorientiert denkt. Mit der Mannschaft hat er seine Ziele nicht erreichen können. Jetzt müssen wir schnell eine passende Interimslösung finden, damit wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln können."

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In Bocholt war der FSV gestern schnell auf der Verliererstraße. Zwar waren die Duisburger nicht das schlechtere Team, doch im Rückwärtsgang unterliefen dem FSV viele Fehler: "Wir haben gut nach vorne gespielt, dann aber nicht gut nach hinten gearbeitet. Alle Tore sind nach dem gleichen Schema gefallen", analysierte Abdelhafid ein letztes Mal, verabschiedete sich vom FSV und verließ daraufhin seine Mannschaft.

FSV: Sagsinlar - Cobanoglu (60. Atalay), Oezer, Attris, Wickert - Uzun (39. Alpugan), Talha (61. Aktürk), Bayar, Aydogan - Orlovic, Polat

(knue)