17. Lichterlauf in Duisburg steigt am 28. September

Leichtathletik : Anmeldephase für die 17. Auflage des Lichterlaufs hat begonnen

Am 28. September erwarten die Veranstalter rund 2000 Teilnehmer. Die Erlöse sollen zum Erhalt der Beleuchtung rund um die Regattabahn beitragen.

Am Samstag, 28. September, steigt die 17. Auflage des Bunerts Lichterlauf in Duisburg. Bis zum Donnerstag, 19. September, können sich Athleten zum Normalpreis von 14 Euro im Internet unter www.lichterlauf.bunert.de anmelden. Nachmeldungen sind möglich, kosten dann allerdings drei Euro mehr.

Ausrichter des Benefiz-Rennens sind Laufsport Bunert und der Stadtsportbund Duisburg. Mit der 17. Auflage ist das Rennen für die gute Sache für viele Teilnehmer ein fester Termin im Jahr. Seit 2003 gelingt es den Veranstaltern, Jahr für Jahr mehr als 2000 Teilnehmer anzulocken. Denn die Freizeitsportler haben die Benefizbotschaft verstanden.

„Im gemeinsamen Bemühen mit Duisburg-Sport versuchen wir, die nötigen Einnahmen zum Erhalt der Regattabahn-Beleuchtung zu generieren. Dazu trägt auch der Lichterlauf – neben den Laternenpatenschaften und dem Sponsoring der Stadtwerke – bei. Dazu ist jeder aufgefordert, am 28. September dabei zu sein, denn sonst könnte es auch passieren, dass die Beleuchtung der rund 180 Laternen einmal abgeschaltet werden muss“, sagt Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds, der erneut damit rechnet, dass sich der Lauf lohnen wird. „Der Zwischenstand bei den Meldezahlen ist noch ausbaufähig. Einen größeren Ansturm auf die Startnummern können wir durchaus noch brauchen.“

Jörg Bunert sieht es positiv, dass dem Lauf seit 17 Jahren nicht die Puste ausgeht. „Inzwischen gehören wir zu den größten Zehn-Kilometer-Rennen in der Region. Nicht nur in Duisburg, auch an anderen Orten haben Volksläufe mit den sinkenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Der Lichterlauf kann sich dagegen im Feld gegen die Event-Rennen behaupten“, sagt der Lichterlauf-Gründer.

Als Gründe nennt er zum einen die Einsicht für die Notwendigkeit, an den Start zu gehen. „Wer das Licht will, muss laufen. Daran führt kein Weg vorbei“, sagt Jörg Bunert. Zudem folgte der Lichterlauf bereits bei seinem ersten Start im Jahr 2003 der Idee, dass das Rennen ein Ereignis ist.

Die Abendstimmung beim Start des Hauptlaufes gefällt den Teilnehmern immer besonders gut. Dass viele Zuschauer Lampen und Leuchten mitbringen, damit dann an der Strecke stehen und die Sportler anfeuern, kommt ebenfalls sehr gut an.

Karsten Kruck, der inzwischen den Duisburger Laufladen übernommen hat, sagt: „Der Lichterlauf gehört atmosphärisch zu den schönsten Läufen in der Region. Das Konzept stimmt.“ Kleine Anpassungen schließt das aber nicht aus.

Seit dem vergangenen Jahr wurden alle Laufdistanzen etwas komprimiert. Die Strecke verläuft wieder rund um die Regattabahn, der Start- und Zielbereich befindet sich auf der Kruppstraße. Der letzte Startschuss für den Hauptlauf fällt um 20 Uhr.

Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es wieder fünf weitere Läufe: den kostenlosen Bambinilauf über 400 Meter ab 18.15 Uhr, den Wettbewerb im Walking und Nordic-Walking über 5000 Meter, den ebenfalls 5000 Meter langen Schüler- und Jugendlauf, den Fun Run über 5000 Meter sowie den AOK-Firmenlauf für Teams mit mindestens drei Startern über 5000 Metern (jeweils um 18.45 Uhr). „Für jeden ist etwas dabei. Sich zu drücken, gilt nicht“, sagt Mitorganisator Karsten Kruck.

(RP)
Mehr von RP ONLINE