1. Regionalliga: Club Raffelberg muss nach 5:10 in Mülheim absteigen.

Hockey : Fünf Tore fehlen: Raffelberg muss absteigen

Hallenhockey Am Ende fehlen fünf Tore

(knü) Es hat nicht gereicht. Der Club Raffelberg ist aus der 1. Hockey-Regionalliga abgestiegen. Der Aufsteiger unterlag am letzten Spieltag bei Uhlenhorst Mülheim II mit 5:10 (0:5) und muss nach nur einem Jahr wieder runter in die 2. Regionalliga. Im Abstiegsfernduell mit dem Düsseldorfer HC II, der sich durch ein 3:3 beim Crefelder HTC II rettete, fehlten dem CR am Ende fünf Treffer in der Tordifferenz zum Verbleib in der dritthöchsten Klasse.

Trainer André Schiefer war naturgemäß vom Saisonausgang enttäuscht: „Wir sind nicht erst mit dem letzten Spiel abgestiegen. Gegen eine gute Mülheimer Mannschaft kann man durchaus verlieren. Aber null Punkte in der Hinrunde waren natürlich viel zu wenig. Wir haben uns in der Rückrunde zwar gesteigert, aber auch da noch einige Punkte liegengelassen.“

In Mülheim trafen die Grün-Schwarzen auf eine eingespielte und talentierte Truppe, die spielerisch klar besser war. So war das eindeutige 0:5-Ergrebnis aus Sicht der Raffelberger zur Pause auch eine deutliche Standortbestimmung. Nach dem Seitenwechsel wirkte der CR zwar gedanklich wacher und kämpfte auch mit dem letzten Mut der Verzweiflung um den Klassenerhalt. Dass es allerdings nicht mehr zu einem Sieg reichen würde, war allen Beteiligten in der Halle früh klar. Dennoch gaben sich die Raffelberger nie auf und kämpften bis zum Schluss.

Der Lohn waren immerhin fünf Tore von Dennis Laue (2), Florian Matania, Tobias Prost und Timo Bauer, die aber am Ende das schlechtere Torverhältnis gegenüber Düsseldorf nicht mehr auszugleichen vermochten.

Raffelbergs Trainer André Schiefer war nach dem Spielende niedergeschlagen, blickte aber dennoch schon wieder nach vorne: „Wir werden nun eine aktive dreiwöchige Pause machen und starten anschließend in die Vorbereitung für die kommende Feldsaison. Auch da wird es für uns nicht einfach. Es sieht so aus, als wenn unsere A-Jugendlichen, die auch woanders spielen könnten, alle bei uns bleiben. Das ist natürlich ein sehr positives zeichen.“

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