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Duisburg: Sperrbezirk im Süden und Westen

Duisburg : Sperrbezirk im Süden und Westen

Stadt schiebt der Straßenprostitution einen Riegel vor.

In Teilen des Duisburger Südens sowie des linksrheinischen Friemersheim gilt künftig ein Sperrbezirk, teilte die Stadt gestern mit. Die Bezirksregierung habe dies genehmigt. Bekanntlich hatten sich besonders Bürger aus Mündelheim darüber beschwert, dass dort Frauen dem horizontalen Gewerbe nachgehen. Entgegen ersten Planungen, die den Sperrbezirk ausschließlich im Duisburger Süden vorsahen, hat sich die Stadt nach Rücksprache mit der Polizei dazu entschlossen, bei der Bezirksregierung den Bereich größer zu fassen.

Neben den Ortsteilen Mündelheim, Hüttenheim und Ungelsheim werden nun auch Wanheim-Angerhausen sowie Teile von Huckingen und Friemersheim einbezogen. Ordnungsdezernentin Dr. Daniela Lesmeister begrüßt die Entscheidung der Bezirksregierung: "An erster Stelle steht für uns der Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Kinder und Jugendlichen." Die Stadt hat nun eine rechtliche Handhabe, gezielt gegen die Prostituierten und ihre Zuhälter vorzugehen, die durch mehrsprachige Flyer über die Änderung informiert werden.

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Wer der Prostitution im Sperrbezirk nachgeht, muss zunächst mit einem Verwarngeld, später mit der Einleitung eines Strafverfahrens rechnen. Die notwendigen Kontrollen werden in der nächsten Zeit deutlich intensiviert.

(RP)