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Duisburg: SPD und Linke nennen ihre OB-Kandidaten

Duisburg : SPD und Linke nennen ihre OB-Kandidaten

Die SPD schickt den 35-jährigen Landtagsabgeordneten Sören Link ins Rennen um eine Oberbürgermeister-Kandidatur. Die Linken benannten am Dienstag mit Ratsfrau Barbara Laakmann eine eigene Bewerberin für das Amt.

Aus dem Rathaus stieg am Dienstag weder weißer noch schwarzer Rauch auf, ganz einfach, weil es dafür keinen Kamin gibt. Wäre er denn vorhanden, dann wäre Mausgraues am Himmel zu sehen gewesen. Am Burgplatz kamen die Vertreter von SPD, Linken, Grünen, FDP und Bürgerinitiative zusammen, die noch vor einem Monat so hoffnungsvoll waren, einen gemeinsamen OB-Kandidaten zu finden. Doch gut vier Wochen nach der Abwahl von Sauerland ist der Traum vom Supermann/der Superfrau geplatzt.

Doch die Blöße wollten sich die Partner wohl nicht geben, ganz ohne Ergebnisse das Rathaus zu verlassen. Bei der SPD geht nun Sören Link, 35-jähriger Landtagsabgeordneter aus dem Duisburger Norden, an den Start. Die Linken werden ihre Ratsfrau Barbara Laakmann ins Rennen schicken. Barbara Laakmann ist Leiterin der Alfred-Hitz-Hauptschule in Rheinhausen-Bergheim. Die Linken können schon in ihrer heutigen Mitgliederversammlung darüber abstimmen lassen. Die SPD-Basis ist erst am 17. April gefragt. Bei der Bürgerinitiative um Theo Steegmann steht das OB-Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung, bei den Grünen am 20. März.

In der gestrigen Runde, in der die Teilnehmer ausgesprochen entspannt und konstruktiv miteinander umgegangen sein sollen, hatte es zwei Runden gegeben. In der ersten war es jeder Partei freigestellt, einen Kandidaten zu benennen. Bis auf die SPD und die Linken gab es von keiner anderen Partei Vorschläge.

In einer zweiten Runde begründeten dann Vertreter der Sozialdemokraten und der Linken, warum ihr jeweiliger Kandidat die in den vorherigen Runden gemeinsam erarbeiteten Kriterien am besten erfüllt. Eine Abstimmung innerhalb des Bündnisses gab es nicht. Es will sich nun noch einmal treffen, ein parteiübergreifender Kandidat ist aber wohl in weite Ferne gerückt.

(RP/top)