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Sirenenalarm in Duisburg am 10. September: Alle Infos zum Warntag

Sirenen-Alarm : Das müssen Duisburger zum nationalen Warntag wissen

Am Donnerstag, 10. September, findet der erste deutschlandweite Warntag seit 30 Jahren statt. In der ganzen Stadt wird Sirenengeheul zu hören sein. Was Duisburger wissen müssen.

Um 11 Uhr werden in Duisburg die vorhandenen Warnmittel getestet. Dazu gehören Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge sowie der Einsatz spezieller Warn-Apps. Die Warn-Apps „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und „Katwarn“ lösen per Push-Benachrichtigung eine Warnmeldung aus. Außerdem werden im Radio und Fernsehen Warnhinweise gesendet.

Die Warnsysteme sind dazu gedacht, die Bürger vor lebensbedrohenden Katastrophen zu warnen. Das können extreme Naturereignisse sein – zum Beispiel Überschwemmungen, Erdbeben, Unwetter – oder Industrieunfälle zum Beispiel ausgehend von einem Atomkraftwerk. Auch Großbrände, die drohen, sich auszubreiten, sind ein Grund für eine solche Gefahrenmeldung. Weiterhin kommen die Sirenen zum Einsatz, wenn durch einen Zwischenfall oder Hackerangriff die grundlegenden Versorgungssysteme unterbrochen sind: Strom, Gas, Wasser, Internet oder Telefon. Und natürlich, wenn Deutschland militärisch durch ein anderes Land angegriffen wird – dazu zählen auch Cyberangriffe – ebenso bei Amokläufen oder terroristischen Attacken. Und natürlich, wenn sich Krankheitserreger wie das Coronavirus ausbreiten.

Alle News und Infos zum Warntag finden Sie hier.

Ziel des Warntags ist es, ein Bewusstsein in der Bevölkerung für das Thema Warnung zu schaffen. Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger ausreichend informiert sind, können sie sich und anderen in Gefahrensituationen helfen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Internetadresse www.warnung.nrw

Hier geht es zur Infostrecke: Sirenen-Alarm in Duisburg: So verhält man sich

(dab)