Silvesterknaller Duisburger SPD regt Böller-Verbot an

Duisburg · Die Duisburger SPD bittet die Stadtverwaltung, die Einrichtung von Böller-Verbotszonen zu prüfen. Der SPD-Fraktionschef denkt dabei unter anderem an eine Zone rund um den Zoo am Kaiserberg.

 Silvesterknaller dürfen nur kurz vor dem Jahreswechsel verkauft werden.

Silvesterknaller dürfen nur kurz vor dem Jahreswechsel verkauft werden.

Foto: dpa-tmn/Marijan Murat

Die SPD-Fraktion im Duisburger Stadtrat spricht sich für mehr Sicherheit an Silvester aus. In letzter Konsequenz solle auch über einzelne begründete Verbotszonen für Feuerwerk in Duisburg nachgedacht werden. Das teilte die Partei am Donnerstag mit.

Die Stadt werde gebeten zu prüfen, wo diese für einen vorbeugenden Brandschutz zum Beispiel rund um besonders gefährdete Gebäude sinnvoll sein könnten. Die feuerwerksfreien Zonen sollen der SPD zufolge auch einen größeren Schutz für Menschen und Tiere bieten.

„Sicherheit geht vor. So schön Feuerwerk an Silvester auch ist, die Gefährdung von Menschen und Tieren muss möglichst klein gehalten werden“, sagt SPD-Fraktionschef Bruno Sagurna, der nach den schrecklichen Erfahrungen in Krefeld dabei zum Beispiel an das Gebiet rund um den Zoo am Kaiserberg denkt.

Einige Kommunen haben bereits Zonen eingerichtet, in denen Raketen und Böller untersagt sind. Außerdem wurden zeitliche Beschränkungen für Feuerwerke eingeführt.

(th)
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