Gefahr für Schwimmer in Duisburg Freibad Wolfssee bleibt wegen Blaualgen geschlossen

Duisburg · Das Freibad Wolfssee in Duisburg muss wegen Blaualgenbefalls an der Sechs-Seen-Platte vorerst geschlossen bleiben. Das teilte das Schwimmbad am Donnerstag mit.

 Das Freibad am Duisburger Wolfssee.

Das Freibad am Duisburger Wolfssee.

Foto: Christoph Reichwein (crei)/Reichwein, Christoph (crei)

Temperaturen um die 40 Grad und keine Möglichkeit, an der Sechs-Seen-Platte legal ins Wasser zu springen. Das Freibad Wolfssee muss vorerst geschlossen bleiben. Das teilte der Trägerverein des Bades am Donnerstag via Facebook mit. Wie lange die Sperrung dauern wird, ist noch nicht bekannt. Die Bestimmungen des Gesundheitsamtes sehen jedenfalls folgende Regelung vor: Im Freibad müssen nun täglich Wasserproben genommen und untersucht werden. Bis keine Blaualgen mehr festgestellt werden, muss das Bad geschlossen bleiben. In der Vergangenheit dauerten vergleichbare Sperrungen bis zu einer Woche.

Bereits am Mittwoch hatten die Duisburger Wirtschaftsbetriebe mitgeteilt, dass am Wolfssee Blaualgen gefunden worden seien. Die Passanten waren dazu aufgerufen worden, ihre Hunde an der Stelle, an der der Wolfssee in den Wildförstersee übergeht, nicht ins Wasser zu lassen. Am Mittwochabend war allerdings noch die Rede davon gewesen, dass das Freibad nicht betroffen sei.

Blaualgen sind für Mensch und Tier giftig und sollten deshalb nicht verschluckt werden. Bei Hautkontakt können allergische Reaktionen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auftreten. Laut den Duisburger Wirtschaftsbetrieben kommen Blaualgen in heimischen Gewässern natürlicherweise vor. Bei längeren Schönwetterperioden können sich diese Bakterien stark vermehren. Das Wasser bekommt dann einen grünlich-bläulichen Schimmer, daher auch der Name „Blaualge“.

Das Freibad Wolfssee war bereits im vergangenen August während einer Hitzperiode wegen Blaualgenbefalls kurzfristig geschlossen worden. Damals fanden sich viele Badegäste vor verschlossenen Türen wieder und beklagten die Informationspolitik des Badbetreibers.

Der Hinweispost des Trägervereins in diesem Jahr ist indes in den Sozialen Netzwerken schon über 100 Mal geteilt worden.

(th)
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