Duisburg: Schüler bauen Roboter

Duisburg: Schüler bauen Roboter

Zwei Teams des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums traten in der Vorausscheidung des zdi-Roboterwettbewerbs an. Mit ihren selbst programmierten Robotern belegten sie die Plätze vier und sechs.

Huckingen An der regionalen Vorausscheidung des zdi-Roboterwettbewerbs 2012 nahmen zwei Teams des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums teil. Bis ins Finale haben die Mannschaften "Mineshaft" und "MMG-Robot" es leider nicht geschafft. Beim Wettbewerb gegen neun weitere Schülergruppen belegten sie letztendlich die Plätze vier und sechs.

Der Roboterwettbewerb wird von der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi) durchgeführt. Ziel ist es, bei den Schülern das Interesse an einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studium zu wecken. Deshalb müssen die antretenden Teams einen LEGO-Roboter selbst bauen und programmieren. Anschließend müssen sich die jungen Tüftler im direkten Vergleich mit anderen Schulen messen.

Dabei war die Kreativität der Bastler in zwei unterschiedlichen Kategorien gefragt: Bei den Robot-Games erarbeiteten die gemischten Schüler-Teams ein Konzept zum diesjährigen Thema "Food Factor – Sichere Lebensmittel im Fokus". Der selbst gebaute Roboter musste dann im Rahmen eines festgelegten Parcours verschiedene Stationen bewältigen, wie Getreide ernten oder Ratten einfangen. Für jede erfolgreich ausgeführte Aufgabe wurden Punkte vergeben.

Auch Mädchen sind dabei

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Die Sparte Robot-Performance war hingegen reinen Mädchenteams vorbehalten. Hierbei ging es darum, den Roboter so zu programmieren, dass er auf einer kleinen, selbst gestalteten Bühne eine Choreografie präsentieren konnte. Da die Entstehung der Performance eine so wichtige Rolle spielte, musste hierzu ein kurzer Vortrag gehalten werden. Neben der Darbietung des Roboters floss auch er in die Bewertung der Jury mit ein.

Insgesamt nahmen in Nordrhein-Westfalen rund 1000 Schüler in 138 Teams am Wettbewerb teil. In regionalen Vorausscheidungen wurden jetzt die 16 besten Teams ermittelt. Diese dürfen am 30. Juni zum Finale nach Wuppertal fahren. An der Bergischen Universität wird dann der Sieger ermittelt. Dieser erhält die Chance, beim nationalen FIRST LEGO League-Wettbewerb dabei zu sein.

Die zdi-Initiative wird vom nordrheinwestfälischen Innovationsministerium getragen. Sie bringt Partner aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Politik zusammen. Mittels verschiedener Bausteine werden die zdi-Angebote schülergerecht gestaltet. Rund 20 Prozent aller weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in NRW haben die Vorteile der Initiative bereits erkannt.

(RP)