Duisburg: Rumelner Martin Pigors stellt aus

Duisburg: Rumelner Martin Pigors stellt aus

Rheinhausen Der Rumelner Maler und Zeichner Martin Pigors stellt ab Samstag eine Auswahl seiner Werke in der Rheinhauser Bezirksbibliothek aus. Rund 35 seiner Zeichnungen und Aquarelle werden unter dem Titel "Landschaften und Ansichten: Niederrhein, Deutsche Küste und Norditalien" zu sehen sein – darunter auch die beiden Aquarelle, mit denen er im Herbst 2008 den ersten Preis des VHS-Wettbewerbs der Ingeborg-und-Alfred-Roeder-Stiftung gewann.

Das Meer und der Niederrhein

Der gebürtige Recklinghausener lebt seit fast 40 Jahren in Rumeln. Sein Beruf als Techniker hat ihn damals dorthin verschlagen. Bereits als Junge habe er gerne Autos gezeichnet, erzählt der 61-Jährige. Vor rund 25 Jahren habe er dann den Drang verspürt, es noch einmal zu versuchen.

Pigors besuchte zunächst einen Malkurs beim Familienbildungswerk, danach siedelte er zur Volkshochschule über – wo er den Bildenden Künstler und Kursleiter Franz Schwarz kennen lernte. Die beiden verbindet bis heute eine Freundschaft. Und Schwarz wird es auch sein, der am Samstag um 11 Uhr Pigors' erste Einzelausstellung überhaupt eröffnen wird.

Das Meer hat es Martin Pigors besonders angetan. Seine Aquarelle zeigen den Kampener Leuchtturm, einen Strandkorb auf Amrum, eine Windmühle auf Borkum, Bauernhäuser auf Föhr, Treibgut am Strand und Dünenlandschaften. Aber auch in heimischen Gefilden war der 61-Jährige unterwegs. Der Betrachter erkennt den Toeppersee, die Rheinaue bei Friemersheim oder das Ruhrtal bei Mülheim.

"Wenn ich spazieren gehe, nehme ich eigentlich immer meine Kamera mit", erzählt der 61-Jährige. Damit hält er alles fest, was ihn gerade packt. Gemalt wird dann in Ruhe zu Hause – wo die Wände übrigens schon voll hängen. "Entsprechend viele kahle Stellen gibt es momentan", sagt Pigors. Wenn er also viele seiner Bilder verkauft, muss er für Nachschub sorgen. Ein Werk wird jedoch auf jeden Fall zurückkehren: "Düne 1993", das Lieblingsbild von Pigors' Frau. "Das ist unverkäuflich", sagt er lächelnd.

Info Die Ausstellung in der Bezirksbibliothek, Händelstraße 6, läuft bis 10. April.

(RP)