Rumeln-Kaldenhausen: Richtfest für Wohnungen mit Service am Veronikahaus

Am Veronikahaus : Richtfest in Rumeln für Wohnungen mit Service

Am Veronika-Haus in Rumeln-Kaldenhausen entsteht neuer, barrierefreier Wohnraum zwischen 35 und 68 Quadratmetern Fläche je Einheit mit Unterstützungsangeboten für die Mieter.

Noch ist es bitter kalt im und vor allem auf dem Neubau am Veronika-Haus. Immerhin hat Zimmermeister Mathias Walter gerade erst in aller Tradition Richtfest gefeiert – in althergebrachter Handwerkersprache gemeinsam mit einigen Ehrengästen. „Nun müssen andre noch vollenden den Bau, mit kunstgeübten Händen, das Innere sorgsam schmücken aus, dann wird‘s fürwahr ein prächtig‘ Haus“, heißt es darin. Denn fertig ist das Gebäude noch nicht, dafür konnte bereits drei Monate nach Baubeginn Richtfest gefeiert werden.

18 Wohnungen für „Wohnen mit Service“ entstehen in dem Gebäude mit drei Etagen und einem Staffelgeschoss. Insgesamt wird es rund 1500 Quadratmeter Wohnfläche haben. Termin zur Fertigstellung soll in etwa neun Monaten sein. „Wir sind sehr froh darüber, dass der Bau des Wohnen mit Service so zügig vorangeht und die 18 Wohnungen schon bald bezogen werden können. Wir danken den Gewerken für ihre Zuverlässigkeit und gute Arbeit“, sagte Roland Niles, Geschäftsführer der Trägergesellschaft Malteser Rhein-Ruhr gGmbH.

Die Einrichtung ist zwar dem Veronika-Haus baulich angegliedert, aber dennoch eigenständig. „Die Wohnungen mit offenem Wohnbereich werden zwischen 35 und 68 Quadratmeter groß sein und verfügen über einen Wohn-Ess-Kochbereich, ein Schlafzimmer, ein Bad und Terrasse oder Balkon“, sagt Hausleiter Thorsten Cech, der auch das Veronika-Haus leitet.

Die Wohnungen seien alle barrierefrei konzipiert. Die Mieten sollen sich zwischen 800 und 1300 Euro bewegen. Darin enthalten sind die Nebenkosten, wie Heizung und Wasser, aber auch eine Betreuungspauschale für regelmäßige Veranstaltungen und Dienstleistungen einer Fachkraft für „Wohnen mit Service“. So könnten die Mieter Unterstützung erhalten, sei es beim Einkaufen oder im Krankheits- oder Abwesenheitsfall, aber gleichzeitig möglichst selbstständig in den eigenen vier Wänden bleiben. Die Mieter könnten ihre Mahlzeiten entweder in den Küchen selbst zubereiten oder das Restaurant des Hauses nutzen.

„Wir haben bereits 70 Interessenten“, freut sich Cech. Am Mittwochabend gab es bereits die erste Informationsveranstaltung. „Das Veronika-Haus ist ein so tolles Seniorenheim. Man bemerkt auch den besonderen Charakter eines christlich gebundenen Hauses“, sagte Katharina Gottschling. Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin hat die Planungen zum Umbau und der Erweiterung des Hauses bereits mitgetragen, als sie vor einigen Jahren Bezirksbürgermeisterin war, heute ist sie im Beirat.