Duisburg: Rumäniens Generalkonsul bei Link

Duisburg : Rumäniens Generalkonsul bei Link

Der anhaltende Zuzug von Menschen aus Südosteuropa und ihre Folgen für die Stadt Duisburg waren Themen des Gesprächs zwischen Oberbürgermeister Sören Link und dem rumänischen Generalkonsul Mihai Botorog. Die Stadt wünscht sich eine engere Kooperation mit den Repräsentanten der rumänischen Regierung, um die alltäglichen Probleme im Zusammenleben zu bewältigen. Sören Link hatte Mihai Botorog, den Corneliu Alexandru von der rumänischen Botschaft in Berlin begleitete, zu einem ersten Gedankenaustausch ins Duisburger Rathaus gebeten.

Stadtdirektor Reinhold Spaniel und die Integrationsbeauftragte Leyla Özmal nahmen an dem Gespräch teil. Derzeit leben nach Angaben der Stadt 2662 rumänische Staatsbürger in Duisburg. Davon sind 1029 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die vielen Familien, die aus Rumänien und Bulgarien nach Duisburg und in andere Großstädte ziehen, sind für viele Kommunen eine besondere Herausforderung. Sie besitzen zwar das Recht der Freizügigkeit, dürfen aber erst ab 2014 vollständig arbeiten. Sowohl die Gesundheits- und Wohnsituation der zugewanderten Menschen als auch die Lärm- und Müllproblematik in den Stadtteilen wurden diskutiert.

Um Vorurteilen entgegenzuwirken, wurde angeregt, dass sich Zuwanderer als "Brückenbauer" zu ihren Nachbarn in Hochfeld, Rheinhausen oder Meiderich engagieren könnten. OB Link zeigte sich zufrieden mit dem Gespräch: "Wir haben Probleme konkret angesprochen und eine Zusammenarbeit an diesen Punkten vereinbart. Bis zur nächsten Gesprächsrunde soll jeder seine Hausaufgaben machen."

(RP)
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