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Duisburg: "Rot" gegen Rennen

Duisburg : "Rot" gegen Rennen

Bereits im Mai vorigen Jahres hatte die Polizei "deutlich Stellung" bezogen, wie Polizeisprecher Ramon van der Maat gestern auf Anfrage der RP erklärte. Er sprach von steigenden Unfallzahlen und rund zwei Millionen Euro Schaden für die Volkswirtschaft. Die Gegenrechnung bringe 70 000 Euro an Ersparnis für den städtischen Haushalt. Bezüglich der Tatsache, dass an der B 8 in Hamborn die Ampeln wieder eingeschaltet werden sollen, wie durch die Polizei seinerzeit der Unfallkommission empfohlen, habe man aber den Eindruck, dass die Polizei Gehör gefunden habe. Übrigens: Schon 1982 waren nachts Ampelanlagen in Duisburg ausgeschaltet worden. Das war aber schon ein Jahr später wieder rückgängig gemacht worden, weil auch seinerzeit die Unfallzahlen angestiegen waren. Und: Auf Dauer werden die erzielten Kosteneinsparnisse immer geringer werden, weil die Ampeln nach und nach auf stromsparende LED-Dioden umgerüstet werden. Diese verbrauchen erheblich weniger Strom als die jetzigen Leuchtmittel.

Auf der Duisburger Straße in Hamborn wird die Nachtabschaltung wieder rückgängig gemacht, um die nächtlichen "Rennen" zu unterbinden.

(RP)