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Duisburg: Rosenaktion in Rahm wird fortgesetzt

Duisburg : Rosenaktion in Rahm wird fortgesetzt

Die Aktion von Günter Both und Werner Ruland, Strauchrosen für Rahm's Vorgärten und Grünflächen anzubieten, wird in diesem Frühjahr fortgeführt. Gepflanzt werden soll noch vor Ostern.

Der vergangene trockene Sommer — drei Monate ohne Niederschlag — hat die Initiatoren "Rosendorf Rahm", Günter Both und Werner Ruland, ordentlich auf ihr Durchhaltevermögen geprüft. Wühlmäuse fraßen die Wurzeln der frisch gepflanzten Blumen an, Maulwürfe gruben sich in die lockeren Pflanzgruben ein. Kein Wunder, denn der ausgetrocknete Boden rundherum war überall betonhart.

"Das erste Pflanzjahr ist immer das kritischste und arbeitsintensivste", sagt Günter Both, der mit seinem roten Traktor wöchentlich seine Gießrunden absolvierte und "seine" Rosen gegen alle Widrigkeiten schützte. Die zustimmende und freundliche Resonanz der Rahmer belohnte für die reichlichen Mühen. Aber es gab auch Spötter, denen die Rosen zu klein erschienen. Ein Trugschluss, wie Both weiß, der 50 Jahre lang Pflanzungen in Natur und Landschaft ausgeführt hat. "Die Pflanzen müssen zunächst einmal mit den oft schlechten Bodenverhältnissen in den Wiesen fertig werden und Wurzeln bilden. Dann entwickeln sich die oberirdischen Teile und auch die Blüten. Es wird schon !"

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Werner Ruland vom gleichnamigen Rosenhandel in Rahm möchte durch weitere Strauchrosenspenden die Aktion fortsetzen. Im ersten Jahr wurden 300 Rosen in sechs verschiedenen Sorten in Rahm gepflanzt. Wer also in seinem sonnigen Vorgarten noch ein schönes Plätzchen hat, kann sich per E-Mail bei Günter Both unter: info@guenter-both.de melden. Die Pflanzung soll noch vor Ostern erfolgen.

Die beiden Gärtner aus Rahm, nämlich Both und Ruland, hatten die Idee, Rahm zum Rosendorf zu machen. Mit seiner alten Liebe zu Zierstrauchrosen möchte Günter Both Rahm erblühen lassen. Er fand in Rosenzüchter Werner Ruland in Rahm einen begeisterten Verbündeten. "Ja, wir müssen etwas für unser Dorf tun", sagte Ruland und war dabei. Für die Aktion suchten die beiden Rosen mit den besten Eigenschaften aus.

Strauchrosen wachsen wie Forsythien, werden auch so gepflegt und können bis zu 2,50 Meter hoch werden. Früher blühten sie nur einmal im Jahr, heute sind sie mehrfachblühend. Damit sie auch richtig gedeihen, benötigen sie mindestens einen Eimer Wasser pro Woche, wenn es nicht regnet. Außerdem müssen die Rosen regelmäßig fachmännisch beschnitten werden. So kann Rahm zum Rosendorf werden.

(jün)