Duisburg: Rheinhausen bekommt drei neue Kitas

Duisburg : Rheinhausen bekommt drei neue Kitas

Immer mehr Nachwuchs: Um diesen auch betreuen zu können, gehen noch im laufenden Jahr zwei Einrichtungen in Hochemmerich und eine in Friemersheim an den Start.

Zwar ist die Einwohnerzahl Duisburgs insgesamt leicht gesunken - und zwar um 660 im Vergleich zu 2016-, so dass Ende vergangenen Jahres 502.058 Menschen in Duisburg lebten. Aber bedingt durch die allgemein gestiegene Geburtenrate und durch den Zuzug von Flüchtlingen ist die Zahl der Kinder in der Stadt in dem genannten Zeitraum gestiegen.

So gab es 14.820 unter Dreijährige (Plus 465) und 13.858 Kinder zwischen drei und sechs Jahren, was ein Plus von 210 zum Jahr 2016 ausmacht. So waren es laut Aussage der Stadt 2500 "neue" Kinder, für die es seit 2014 gilt, Betreuungsplätze zu schaffen - stadtweit und auch im Bezirk Rheinhausen, wozu sich jetzt der SPD-Bezirksverband geäußert hat.

"Es wird kurzfristig gleich drei neue Kindertagesstätten im Bezirk geben", sagt Reiner Friedrich. Die entstehen laut Bezirksverbandsvorsitzenden bereits im Laufe des im Sommer beginnenden Kindergartenjahres 2018/2019. So soll an der Schwarzenberger Straße die kommunale Einrichtung am Glückauf-platz mit sechs Gruppen in Betrieb gehen.

Einige Bäume sind bereits für den Neubau gefällt worden. Betreiber der Einrichtung soll der Verein Lebenshilfe werden. Friedrich: "Die Gruppen des Kindergartens, die derzeit noch im Containerdorf hinter dem Freizeit- und Kulturzentrum untergebracht sind, werden dann auch in diesen Kindergarten wechseln."

Ebenfalls gehen laut Aussage der Stadt - eine entsprechende Vorlage hat der Stadtrat in seiner März-Sitzung beschlossen - zwei weitere Einrichtungen im Laufe des Kindergartenjahres in Betrieb. Die Villa Luna gGmbH wird die Einrichtungen in Hochemmerich an der Straße Zu den Gärten (vier Gruppen) und in Friemersheim an der Hohenbudberger Straße (fünf Gruppen) betreiben.

Somit wird nach Darstellung der Stadt im Bezirk Rheinhausen mit Eröffnung der drei Einrichtungen für die Drei- bis unter Sechsjährigen eine Betreuungsquote von 101 Prozent erreicht. Ausgehend von einer 95-prozentigen Quote verbleiben für Sechsjährige 119 Plätze; was laut Reiner Friedrich einer Betreuungsquote von 17 Prozent entspricht. Die Betreuungsquote für Ein- und Zweijährige liege im stadtweiten Durchschnitt bei rund 40 Prozent.

"Zur Quote von 32 Prozent für über Dreijährige nach dem Ratsbeschluss fehlen noch rund 60 Plätze. Sollte dieser Bedarf nach Eröffnung der neuen Einrichtungen tatsächlich noch geltend gemacht werden, sind insbesondere die neuen Einrichtungen bei ihren Angeboten räumlich flexibel hinsichtlich der Altersstrukturen in den Gruppen", sagt SPD-Mann Friedrich. Und weiter: "Somit wird sich die Situation der Kindergartenplätze durch den Bau dieser drei Einrichtungen in unserem Bezirk wesentlich entschärfen."

(RP)
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