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Duisburg: Radweg als Bindeglied

Duisburg : Radweg als Bindeglied

Innerhalb der "Duisburger Freiheit" werden die Radfahrer durch eine "großzügige Parkanlage" fahren können. Zum fünften Mal inspizierten die Stadtspitze und ADFC gemeinsam das Radwegenetz.

Sonne und Schatten liegen bei den Radwegen in der City eng beieinander. Das bekam Oberbürgermeister Adolf Sauerland gestern hautnah mit bei der fünften gemeinsamen Radtour mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Kreisverband Duisburg (ADFC). Gelobt wurde, dass über die Königstraße geradelt werden darf, doch gleich dahinter, an der Mercatorstraße, ist der Radweg in südliche Richtung nicht nur zu eng, Radler sind auch gefährdet durch rückwärts ausparkende Autos. Eine knifflige Ecke ist auch die neue Baustelle Landfermannstraße / Saarstraße /Überquerung der A 59.

Quer durch die Innenstadt über die "Duisburger Freiheit" und den Sportpark Wedau führte die Radtour mit Vertretern der Stadt bis hin zum Bahnhofsvorplatz Großenbaum. Vom ADFC waren mit dabei u. a. Dieter Depnering, Herbert Führmann und Michael Kleine-Möllhoff. Neben OB Sauerland waren Vertreter der Stadt mit von der Drahtesel-Partie, so Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, Werner Kumetat (Amt für Stadtentwicklung) und Dr. Ralf Oehmke (Geschäftsführer der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft). Er berichtete an der "Duisburger Freiheit", dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände. Der Innenbereich zwischen den geplanten Gebäuden soll "großzügige Parkanlagen" erhalten, ein "durchdachtes Radwegekonzept" soll hindurchführen als Bindeglied zwischen dem Süden und der City.

Problematische Radwegeverhältnisse vor sowie unbefriedigende Rad-Abstellmöglichkeiten an der MSV-Arena wurden auch thematisiert. Die derzeitigen Fahrradständer seien, so der ADFC, "Felgenkiller". Später, wenn die aufgegebene Bahntrasse vom ehemaligen Güterbahnhofsgelände Richtung Rheinpark realisiert ist, sei man nur noch "ein paar Minuten" vom Stadion bis zum Hauptbahnhof unterwegs, der Radverkehr von hüben nach drüben werde somit zunehmen. Erläutert wurde die "Schotterhaldenplanung" samt Sporthalle und Mountainbike-Parcours. Letztes Thema war der Bahnhofsvorplatz in Großenbaum, den sich der ADCF fahrradfreundlicher samt einer ordentlichen Radabstellanlage wünscht.

(RP)