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Duisburg: Querschnitt durch Gymnasiastenkunst

Duisburg : Querschnitt durch Gymnasiastenkunst

homberg Bei der Eröffnung der Querschnitt-Ausstellung am vergangenen Dienstag lobte der stellvertretende Bezirksvorsteher Nöthen die mutige Auswahl, die das Franz Haniel Gymnasium in der Bezirksbibliothek Homberg präsentiert. Bereits zum 21. Mal kommen in diesem Rahmen Kunstwerke der Gymnasiasten zur Ausstellung. Bis 30. Mai werden die Kunstwerke dort zu sehen sein, danach erwarten die meisten Stücke Ehrenplätze im Schulgebäude, so Kunstlehrerin Cornelia Gödde.

In diesem Jahr beinhaltet die Sammlung noch den zusätzlichen Blickfang der Vorstellung des neuen Schullogos. Im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs war zum 100-jährigen Bestehen der Schule in diesem Jahr nach einem repräsentativen Logo gesucht worden. Zahlreiche Schüler beteiligten sich an der Aktion und stellten ihre Werke einer Jury aus Lehrern, Eltern- und Schülervertretern, sowie Vertretern der Firma Haniel zur Abstimmung vor. Das Siegerlogo stammt von der Oberstufenschülerin Laura Dessi, die eine geschwungene dunkelblaue Linie mit den „Initialen“ der Schule, FHG, kombinierte. Im unteren Bereich der Büchereizweigstelle sind alle Schülerentwürfe, sowie auch das Siegerlogo in verschiedenen Variationen zu sehen. Doch auch die weiteren Ausstellungsstücke stehen diesem Highlight in nichts nach.

Zu sehen gibt es unterschiedliche Linoldrucke, zu deren Produktion zunächst ein gewähltes Motiv in mühevoller Kleinarbeit in eine Linolplatte geschnitzt werden muss. Till Hoffmann produzierte zu diesem Thema ein Bild des Hellmich-Gebäudes in unterschiedlichen Farbvariationen. Eine andere Unterrichtsreihe inspirierte Nina Buttkereit zu einer Sammlung von Fotos und späteren Zeichenkopien mit der Überschrift „Mein Alltag“. Ein besonderen Höhepunkt bieten auch in diesem Jahr wieder die Werke der Kunst-AG der Jahrgangsstufe 11, die sich mit verschiedenen Pop Art-Motiven auseinander gesetzt hat. „Nur noch Staunen“ kann die Leiterin der Bezirksbibliothek Jutta Flaßhove beim Anblick der „Fälscherwerkstatt“, in der täuschend echte Kopien von Jahrhundertmalern wie Picasso und Co. zu finden sind.

Vor der Ausstellung des FHG waren Bilder von Grundschülern zu sehen. Die Reihe der Schulausstellung geht auch nach dem 30. Mai nicht zu Ende. Ab dem 3. Juni wird eine Sammlung der Erich-Kästner-Gesamtschule gezeigt.

(RP)