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Duisburg: Publikumslieblinge im Festkonzert der Uni

Duisburg : Publikumslieblinge im Festkonzert der Uni

Seit 49 Jahren existiert in Essen ein Universitätsorchester. Seit der Fusion zur Universität Duisburg-Essen vor zehn Jahren gibt es jedes Jahr zum Ende des Wintersemesters sein Festkonzert nicht nur in der Essener Philharmonie, sondern auch im Theater Duisburg.

Am Sonntag, 2. Februar, um 16 Uhr, ist es hier wieder so weit. Bis auf wenige Musiklehrer sind die Mitglieder des Universitätsorchesters Duisburg-Essen alle Laien, sagte gestern bei der Programmvorstellung Prof. Dr. Eberhard Passarge als Beauftragter für Musik der Uni gestern. Dirigent Oliver Leo Schmidt ergänzte aber, dass einige von ihnen Musik studiert haben und inzwischen in einem anderen Beruf arbeiten.

Auf dem Programm stehen drei Publikumslieblinge mit Ohrwürmern, die aber gleichwohl selten im Livekonzert zu erleben sind. Zunächst zwei der populärsten Werke von Aaron Copland (1900-1990). Der Sohn litauisch-jüdischer Einwanderer gilt als Wegbereiter der modernen klassischen Musik in den USA. Das eine ist die Suite aus dem Ballett "Appalachian Spring" (1943/44), für das der Komponist 1945 den Pulitzer-Preis erhielt. Das Ballett erzählt eine typisch amerikanische Geschichte: Auf einer Feier tritt jede Figur mit einem eigenen Tanz auf.

Darauf folgen "Old American Songs". In den 1950er Jahren arrangierte Copland kunstvoll neun amerikanische Volkslieder. Zwei davon zitiert der Komponist übrigens auch in "Appalachian Spring", darunter die bekannte Shaker-Hymne "The gift to be simple ist the gift to be free" ("Die Gabe, schlicht zu sein, ist die Gabe, frei zu sein"). Solist ist der 1986 in Dresden geborene Bariton Christian Henneberg, der schon mehrfach am Theater Dortmund engagiert war.

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Nach der Pause kommt dann noch die Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 (1808) von Ludwig van Beethoven. Wie dieses Stück sich innerhalb einer halben Stunde aus nur zwei Tönen zum Freiheitstaumel steigert, das ist laut Oliver Leo Schmidt "extrem schwer darzustellen".

Karten zu 18 Euro, ermäßigt sieben Euro, gibt es unter Tel. 0203 / 3009-100 und an der Tageskasse im Theater.

(hod)