Verdächtiger hat keinen Führerschein Polizist in Duisburg angefahren – Festnahme wegen versuchten Mordes

Duisburg · Im Fall einer mutmaßlichen Auto-Attacke auf einen Polizisten in Duisburg gibt es eine Wendung. Nachdem zunächst ein 23-jähriger Mann unter Verdacht stand, wurde nun ein 20-Jähriger in Rheinberg festgenommen. Die Polizei unterstellt ihm Vorsatz.

Der Verdächtige arbeitet in Rheinberg.

Der Verdächtige arbeitet in Rheinberg.

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Nachdem im vergangenen Monat ein Duisburger Polizist von einem Unbekannten angefahren worden war, gibt es nun neue Ermittlungsergebnisse.

Nachdem bei den Ermittlungen zunächst ein 23-Jähriger als Fahrer in den Fokus rückte, haben Beamte der Kriminalpolizei nun am Montag einen 20-Jährigen an seiner Arbeitsstätte in Rheinberg festgenommen, der am Steuer des Seat gesessen haben soll. Der Polizei zufolge hat der Mann keinen Führerschein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der junge Mann wegen des Verdachts des versuchten Mordes einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der 23-Jährige, der noch am Tattag festgenommen wurde, war nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler der Beifahrer. Er sitzt wegen Beihilfe zum versuchten Mord weiterhin in Untersuchungshaft.

Mit Hilfe von Zeugenaussagen, akribischer Ermittlungen und der Auswertung technischer Daten seien die Ermittler dem 20-Jährigen auf die Schliche gekommen, heißt es. In Teilen sei die Spurenauswertung noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauerten noch an.

(th)
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