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"Clubabend" der Satudarah in Duisburg: Polizei verhindert Rocker-Auseinandersetzung

"Clubabend" der Satudarah in Duisburg : Polizei verhindert Rocker-Auseinandersetzung

Mehrere Hundert Polizisten haben am Freitag vom Nachmittag bis in die späten Abendstunden im gesamten Stadtgebiet von Duisburg mehrere Rockertreffs kontrolliert.

Anlass für die Großaktion war ein so genannter "Clubabend" der in Rheinhausen ansässigen Satudarah. In der vergangenen Woche war es bei gleichem Anlass zwischen rivalisierenden Gangs zu einer Schlägerei gekommen, die die Polizei schnell beendete.

Insgesamt überprüften die Ordnungshüter am Freitag 66 Personen mit Bezug zur Szene. In der Nähe des Rockerclubs auf der Friedrich-Ebert-Straße nahmen die Beamten einen Verdächtigen fest, der im Besitz eines verbotenen Teleskopschlagstocks war.

Alle weiteren Kontrollen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. Einsatzleiter Rüdiger Wollgramm zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Mein Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern, die heute wegen der vielen Sperrstellen kurzfristig Beeinträchtigungen in Kauf nehmen mussten. Die meisten hatten Verständnis dafür, dass wir mit unserem Großaufgebot für Sicherheit in der Stadt gesorgt haben."

Auch in Oberhausen und Kleve erschien die Polizei mit verstärkten Kräften an szenetypischen Treffs. Hier blieb es ebenfalls ruhig - wegen der starken Präsenz ließ sich kein Rocker blicken.

Am Mittwochabend wurde ein 26-Jähriger in Düsseldorf-Wersten auf offener Straße attackiert und mit einem Messer schwer verletzt. Die Polizei nahm eine Person fest. Es gibt Hinweise, dass die Beteiligten aus dem Rockermilieu stammen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Duisburg: Bereitschaftspolizei kontrolliert Rocker-Party

(rpo/nbe/ila)