Duisburg: Polizei muss Fahrzeugflotte ausdünnen

Duisburg : Polizei muss Fahrzeugflotte ausdünnen

Die Polizei in NRW dünnt ihren Fuhrpark aus. 298 Polizei-Fahrzeuge in Duisburg werden um 31 reduziert.

Nach einer Studie des Rechnungsprüfungsamtes und des Innenministeriums soll das Potenzial vorhanden sein, um den Fahrzeugbestand landesweit um 30 Prozent zu reduzieren.

Das Präsidium Duisburg ist nicht ganz so stark betroffen: Die zu Beginn des Jahres noch 298 Fahrzeuge umfassende Dienstflotte - darunter Kräder, Streifen- und Zivilwagen - soll um 31 (also etwa zehn Prozent) auf dann 267 gekürzt werden. Dieser Schritt muss laut Polizeisprecherin Daniela Krasch bis Ende 2015 vollzogen sein. "Wir bleiben trotz dieser Reduzierung auch in Zukunft voll einsatz- und handlungsfähig", stellte Krasch gestern auf Anfrage klar.

Streifenwagen halten drei Jahre Die erste Reduzierungsphase wurde laut Polizeihauptkommissar Georg Mainau, der Leiter der für den Fuhrpark verantwortlichen Dienststelle ist, bereits im Juni 2014 mit dem Abbau von elf Fahrzeugen abgeschlossen. Bis März 2015 folgen die nächsten elf, die dann noch fehlenden neun bis Ende 2015. Die silber-blauen Streifenwagen fahren im Schnitt zwischen 30 000 und 40 000 Kilometer pro Jahr. "Nach etwa drei Jahren werden sie deshalb ausgetauscht", erklärte Polizeisprecher Ramon van der Maat. Die Streifenwagen stammen derzeit komplett aus den Werken des Herstellers VW. Bei den Zivilwagen ist das anders: Da reicht die Herstellerpalette von Mazda über Opel bis hin zu Audi und BMW. Diese Wagen absolvieren laut van der Maat deutlich weniger Kilometer. "Deswegen werden sie im Schnitt auch erst nach sechs Jahren auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft", so der Sprecher.

Die Streifenwagen wurden für einige Jahre nur noch geleast, inzwischen werden sie wieder gekauft. Grundsätzlich verfügt jede Dienststelle (es gibt allein 18 Kommissariate bei der Kripo) über einen Fahrzeugpool oder fest zugeteilte Wagen.

(RP)
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