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Duisburg: Pfarrer Immer ist jetzt offiziell im Amt

Duisburg : Pfarrer Immer ist jetzt offiziell im Amt

Viele Besucher kamen zum Einführungsgottesdienst und zum anschließenden Empfang.

Kaum einen freien Platz gab es mehr beim Antrittsgottesdienst von Pfarrer Matthias Immer in der Rheinkirche. Alle Gemeindeglieder waren neugierig auf "den Neuen", der seit dem 1. März offiziell die vakante Pfarrstelle in der evangelischen Gemeinde innehat. Der erste Eindruck der Kirchenbesucher: "Sehr angenehm." Auch Immers Idee, den Gottesdienst mit einem Zwiegespräch mit Handpuppen zu beginnen und zu beenden, kam gut an. "Das ist mal etwas anderes. Echt erfrischend", bestätigte Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann diesen Eindruck.

"Matthias hat eine tolle Begabung zu predigen", bekräftigte Immers Amtsvorgänger Johannes Böttcher, der extra aus Pulheim angereist war. "Matthias beherrscht nicht nur das Predigen, auch seine offene Art wird ihm hier helfen. Er kann Menschen dazu bewegen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen", so Böttcher. Er zeigte sich "sehr glücklich" über die Nachfolge, denn natürlich sei ein Teil seines Herzens nach wie vor in Homberg. Schon allein, weil während seiner 13-jährigen Tätigkeit in der Gemeinde viel Herzblut in die unterschiedlichsten Projekte geflossen sei. Böttcher hat vollstes Vertrauen in seinen Nachfolger: "Wir sind ähnliche Typen. Darum bin ich auch überzeugt, dass das hier sehr gut funktionieren wird."

Auch Hildegard Sabokat und Margret Klimmek waren neugierig darauf, den neuen Pfarrer kennenzulernen. Ungeduldig warteten sie im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum auf das Eintreffen der Gäste zum Empfang nach der Messe.

Die Jugendlichem am Nebentisch hatten Immer bei einem Treffen für die Ehrenamtlichen der Gemeinde bereits kennengelernt. Immer habe von seinen Hobbys und seiner Familie erzählt, dazu gab es Gnocchi-Auflauf und Mohnstreuselkuchen. Ihr Fazit: "Er ist jung und hat viel Elan, richtigen Bewegungsdrang. Er hat was vor", so Linda Schepers (20), die gemeinsam mit den anderen am Tisch die Kinderkirche, Kinderkochen und eine Mädchengruppe leitet. Auch ein Mädchen seiner alten Gemeinde in Essenberg saß mit am Tisch und konnte Lindas Schepers' Urteil bestätigen: "Es hat viel Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten, und wir sind traurig, dass er geht."

Die Küsterinnen Ellen Hülsmann-Klostermann und Silvia Funke-Schleibner waren ebenfalls voll des Lobes. "Mein erster Eindruck: Fantastisch, muss ich erst einmal so sagen", schwärmte Hülsmann-Klostermann. "Wir haben großes Glück, ihn bekommen zu haben."

(son)