Duisburg : Personalplanung

Die Synodalen hatten sich inhaltlich bereits in ihrer Sommerversammlung mit dem Thema beschäftigt, bei dem es um die Frage geht, wie in den Gemeinden kirchliche Arbeitsbereiche und auskömmliche Stellenumfänge gewährleistet werden können, auch wenn weniger Geld zur Verfügung steht. Auf ihrer Herbstsynode beschlossen die Abgeordneten jetzt ein Modell, nach dem Personal wie bislang vorrangig bei den Gemeinden angestellt ist. Allerdings sollen diese in den sechs verschiedenen Regionen des Kirchenkreises Moers zusammenarbeiten, so dass sie gegebenenfalls Arbeitsbereiche gemeinsam finanzieren können.

Superintendent Ferdinand Isigkeit informierte die Synodalen am vergangenen Wochenende zudem über eine Auszahlung aus einer Rücklage der Landeskirche an alle Kirchenkreise. Der Kirchenkreis Moers bekommt von dieser Auszahlung etwa 1,3 Millionen Euro. Dieses Geld, sowie Geld aus einer Rücklage des Kirchenkreises Moers, soll laut Isigkeit für eine regionale Rücklage zur Personalkostensicherung von Gemeindebediensteten genutzt werden. Die Synodalen beauftragten den Kreissynodalvorstand (KSV), der den Kirchenkreis Moers zwischen den Synoden leitet, dafür ein Konzept zu entwickeln.

(RP)