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Duisburg: Pater Oliver stellt den Marxloher Petershof in Münster vor

Duisburg : Pater Oliver stellt den Marxloher Petershof in Münster vor

Zwölf junge Marxloher sind gemeinsam mit Pater Oliver zum diesjährigen Katholikentag nach Münster gefahren, um dort die Arbeit des Petershofes unter dem Motto "Nächstenliebe ist nicht verhandelbar" zu präsentieren. Mit über 90.000 Besuchern war dieser Katholikentag der größte seit 30 Jahren. Dies spiegelte sich auch am Petershof-Stand auf der Kirchenmeile wider: "Wir hatten unglaublich viele Besucher, die sich für unsere Arbeit interessiert haben", stellte Petershof-Sozialarbeiter Oguz Topac fest. Es waren mehrere muslimische Mitarbeiter aus Marxloh mit dabei. "Viele waren erstaunt, dass Muslime in einer katholischen Einrichtung arbeiten und wollten ziemlich genau wissen, wie das funktioniert. Das waren tolle und interessante Gespräche.", berichtet Topac weiter, der sich im Petershof um die arabischen Jugendlichen und die bulgarisch-rumänischen Stadtteilpaten kümmert. Das Motto "Nächstenliebe ist nicht verhandelbar" solle pointiert darauf hinweisen, dass es trotz aller Unterschiede und auch aller Schwierigkeiten, die es in Marxloh gebe, die Pflicht, dem Nächsten zu helfen, nicht aus den Augen verloren werden solle, sagte gestern Pater Oliver über die thematische Ausrichtung des Info-Standes. So waren für Maurizio Faiola auch die gemeinsamen Gottesdienste der Höhepunkt. Besonders beeindruckt hat ihn das ökumenische Taize-Gebet mit mehreren tausend Menschen aller Religionen. Überhaupt haben die vielen unterschiedlichen Menschen eine ganz besondere Atmosphäre in Münster verbreitet. "Es war ein richtiges Friedensfest", stellt auch Abd Alrahman Stitieh fest, der als Dolmetscher im Petershof arbeitet.

So hat das Petershof-Team die Botschaft von Thomas Sternberg, dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), mit nach Marxloh genommen: "Lasst uns alle Boten des Friedens von Münster sein."

(RP)