Duisburg: Nur noch eine Spur nach Rahm

Duisburg: Nur noch eine Spur nach Rahm

Wie Straßen.NRW gestern mitteilte, wird ab kommender Woche die B 288 in Richtung Rahmnur noch einspurig zu befahren sein. Notwendig ist dies aufgrund des Anschlusses zur neuen Bundesstraße B 8n.

Süden Das Autobahnkreuz Duisburg-Süd soll dort entstehen, wo sich momentan die A 59 und die B 288 kreuzen. Künftig wird dort auch die B 8n angeschlossen, die Duisburg mit Düsseldorf verbindet. Doch was kommt in der nächsten Zeit auf die Duisburger zu, die täglich über diese Straßen fahren? Die Rheinische Post hat beim Landesbetrieb Straßen.NRW nachgefragt.

Wie Roland Schmidt, Streckenbauleiter der B 8n gestern unserer Zeitung auf Nachfrage mitteilte, wird es ab nächster Woche bis zum Beginn des kommenden Jahres einige Einschränkungen auf der B 288 geben. "In Richtung Rahm wird dann nur eine Spur befahrbar sein, wohingegen Verkehrsteilnehmer in Richtung Krefeld zwei Spuren benutzen können", so Schmidt.

Bis zum Ende dieser Woche werde die Sperrung der rechten Spur, kurz vor der Auffahrt zur A 59, aus Richtung Rahm kommend, aufgehoben sein. Diese war, so der Streckenbauleiter, nötig, da die dritte Spur momentan angebaut wird.

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"So komisch das auch klingt: um zu bauen, muss man manchmal erstmal sperren. Damit die Baumaschinen abgestellt werden konnten, wurde die rechte Spur der B 288 dafür genutzt", so Schmidt. Doch diese Arbeiten sollten aller Wahrscheinlichkeit spätestens am Montag passé sein. "Auch die meisten Baumschnittarbeiten sind jetzt erledigt", berichtet der Straßen-NRW-Angestellte. Doch die Entfernung des abgeschnittenen Gehölzes an der gesamten Baustrecke werde sich noch rund einen Monat lang hinziehen. "Danach geht es an der Brücke weiter." Denn zum Bau des Autobahnkreuzes gehört auch der Bau neuer Zubringer-, Abbieger- und Fahrspuren. Das neu entstehende Brückenwerk berge einige Schwierigkeiten, so der Bauabschnittsleiter.

Mit der Verlegung der jetzigen Versorgungsleitungen will der Landesbetrieb im Mai beginnen. Schmidt schätzt, dass die 1000 Meter Leitungen für Wasser und Gas bis Oktober umgesetzt sein könnten. "Dazwischen werden wir aber auch mit dem Anschluss der neuen Bundesstraße B 8n am Heidberg beginnen. Gerade, wenn man in Richtung Duisburg fahren will, sind die Kurven ja ein wenig eng. Dass wollen wir mit der Maßnahme ändern", so Schmidt. Im Zuge dessen soll die bisherige B 8 zu einer "Straße niedriger Ordnung" zurückgebaut werden, berichtet er weiter.

Der erste Anschluss der B 8n an die A 59 solle dann zu Beginn 2011 fertiggestellt sein. Dann wird es noch einmal zwei Jahre dauern, bis alle Arbeiten beendet sind."Dann folgt der weitere Ausbau der B 288 zur A 524", so Schmidt. Bis dahin gilt es für die Verkehrsteilnehmer Geduld zu bewahren.

(RP)